Russland: Zeitungsredakteur erliegt Verletzungen durch Überfall

Russland: Zeitungsredakteur erliegt Verletzungen durch Überfall

Reporter ohne Grenzen ist zutiefst betroffen über den Tod des Zeitungsredakteurs Vyacheslav Yaroshenko, der nach einem zwei Monate zurückliegenden brutalen Überfall am Dienstag starb. Der 63-jährige Yaroshenko wurde am 29.April vor seinem Haus zusammengeschlagen und befand sich seitdem in ärztlicher Behandlung.

Reporter ohne Grenzen fordert dringend eine genaue Untersuchung der Todesumstände. “Russische Autoritäten dürfen Gewalttaten gegenüber Journalisten nicht länger decken, indem sie diese als Unfälle deklarieren und die Verantwortlichen unbestraft lassen”, so die Organisation.

Arbeitskollegen von Yaroshenko vermuten einen beruflichen Hintergrund der Tat. Der Redakteur arbeitete bei der Zeitung “Koruptsiya i Kriminal ” (Korruption und Verbrechen).Unbekannte schlugen ihn am 29.April auf dem Heimweg von der Arbeit zusammen. Nach tagelangem Koma und Operationen am Gehirn wurde er zunächst aus dem Krankenhaus entlassen. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich in den letzten Tagen jedoch plötzlich wieder.

Laut seinem Arbeitskollegen Sergey Sleptsov behaupten die russischen Autoritäten, Yaroshenko sei von einer Leiter gestürzt. Diese Theorie sei aber aufgrund der Verletzungen sehr unglaubwürdig.  

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