Informationsrechte im Krisenfokus Posted on 13. Feber 202613. Feber 2026von Martin Wassermair Internationale Konferenz über Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Menschenrechte Pressefreiheit, Meinungsvielfalt und Menschenrechte sind mittlerweile auch in EU-Mitgliedsstaaten mit illiberalen Regierungen konfrontiert, die das demokratische Gefüge zunehmend aus den Angeln heben. In diesem Zusammenhang müssen vor allem Ungarn, die Tschechische Republik sowie die Slowakei besondere Beachtung finden. „Im Hinblick auf die Entwicklungen in unseren Nachbarstaaten sehen wir es als wichtige Aufgabe“, erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, „journalistische Medien auch im eigenen Land gegen Angriffe, Diffamierungen und ökonomischen Druck abzusichern.“ Am Freitag, 20. Februar 2026, lädt Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich unter dem Titel „Medienfreiheit ohne Grenzen?“ zu einer internationalen Konferenz. In Kooperation mit dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien widmet sich die öffentlich und kostenfrei zugängliche Diskussionsveranstaltung dem Erfahrungsaustausch über Bedrohungen von Demokratie und Medienfreiheit sowie der Erörterung gemeinsamer Strategien für eine resiliente Mediendemokratie. Unter der Moderation von ROG-Vorstandsmitglied Barbara Tóth (Concordia-Preisträgerin 2025 in der Kategorie „Pressefreiheit“) erwarten die Teilnehmenden spannende Beiträge von renommierten Vortragenden: Beata Balogová (Chefkommentatorin, SME, Bratislava), Pavla Holcová (Chefredakteurin, investigace.cz, Prag), Edit Inotai (Centre for Euro-Atlantic Integration and Democracy, Budapest) und Antoine Bernard (Direktor Advocacy und Rechtshilfe, RSF, Paris). Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, betont, dass ein grenzüberschreitendes Bewusstsein für Medienfreiheit als konstitutives Menschenrecht immer wieder erkämpft werden muss. „Sie ist fundamentale Voraussetzung für demokratische Öffentlichkeiten. In einer Zeit, in der unabhängiger Journalismus in zahlreichen EU-Mitgliedsstaaten erheblichen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen ausgesetzt ist, bietet unsere Konferenz eine Plattform für Austausch, Analyse und Netzwerkbildung zwischen Medienschaffenden, Wissenschaft und Zivilgesellschaft“, so Hausjell abschließend. Medienfreiheit ohne Grenzen?Internationale Debatte zu Informationsrechten im Krisenfokus Freitag, 20. Februar 2026, 14.00 – 18.00 UhrInstitut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, Währinger Straße 29, Hörsaal 2, 2. Stock, 1090 Wien Konferenz in englischer Sprache – der Eintritt ist frei! Um Anmeldung wird gebeten unter: info@rog.at Weitere Informationen zu Konferenzprogramm und Vortragenden (ROG 13-02-2026)
RSF-Ausstellung in Wien: Fotografien der Welt von morgen Posted on 15. Jänner 202630. September 2026von Martin Wassermair Reporter ohne Grenzen zeigt in Wien internationale Ausstellung mit warnenden Eindrücken aus Konflikt- und Krisengebieten Ausstellungskatalog – Fotografien der Welt von morgen Exhibition Booklet – Shooting the World of Tomorrow Eröffnung: 15. Jänner 2026, 18.00 UhrOrt: Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, Währinger Straße 29, 7. Stock, 1090 Wien Zur Begrüßung und Einführung sprachen: Univ.Prof. Dr. Sabine Einwiller (Vorständin Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien): Bedeutung der Pressefotografie für die kommunikationswissenschaftliche Forschung und Lehre Ao.Univ.Prof.i.R. Dr. Fritz Hausjell (Präsident Reporter ohne Grenzen Österreich): Warum professionelle journalistische Pressefotografie im vorübergehenden Social-Media-Zeitalter noch wichtiger wird Mag. Martin Wassermair (Generalsekretär Reporter ohne Grenzen Österreich): 40 Jahre RSF – Perspektiven und Ausblicke Ausstellungsdauer: 16. Jänner – 30. Juni 2026Öffnungszeiten: Montag – Freitag, jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr Eine gemeinsame Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich und dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Fotocredits: Oscar Cueto Video: CRAFT Pressemitteilung, 12. Jänner 2026 Fotografien der Welt von morgen Utl.: Reporter ohne Grenzen zeigt in Wien internationale Ausstellung mit warnenden Eindrücken aus Konflikt- und Krisengebieten Kriege und Konflikte prägen die Welt von heute. Journalismus und Pressefotografie stehen vor großen Herausforderungen, die Krisen unserer Zeit vor Ort zu dokumentieren und zu analysieren. Was bedeutet dies für die Welt von morgen? Dieser Frage widmet sich erstmals auch in Österreich eine Fotoausstellung anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der internationalen Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF), die 1985 in Frankreich gegründet wurde. Eröffnung ist am Donnerstag, 15. Jänner 2026, um 18.00 Uhr im Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, das zugleich Kooperationspartner ist. „In einer Zeit, in der die Pressefreiheit zunehmend bedroht ist“, erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär der österreichischen Sektion, „möchten auch wir all den Medienschaffenden in Konflikt- und Kriegsgebieten Tribut zollen, die immer wieder große Risiken eingehen, um uns auf dem Laufenden zu halten.“ Die Fotoausstellung präsentiert Perspektiven von Fotografinnen und Fotografen aus 40 verschiedenen Ländern. Sie alle zeigen eine Welt im Umbruch und fokussieren auf die drei großen Themen Umwelt, Exil und Krisen. Die ausgewählten Arbeiten verweisen auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels, begleiten Menschen auf der Flucht aus ihrer Heimat oder berichten mitten aus Krisenregionen. Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, unterstreicht die Bedeutung der internationalen Ausstellung für Österreich: „Diese wertvollen Zeitdokumente decken Tatsachen auf und warnen in eindrücklicher Form vor gefährlichen Entwicklungen.“ Das Projekt „Fotografien der Welt von morgen“ erinnert daran, dass Schutz und Verteidigung des Journalismus vor allem auch eine Verteidigung des Rechts auf Information bedeuten. „Somit richten wir jetzt auch in Wien einen visuellen Appell an Politik und Gesellschaft für den enormen Stellenwert von Informationen aus mutigen, unabhängigen Quellen“, so Hausjell abschließend. (ROG 12-01-2026) Reporter ohne Grenzen kämpft weltweit für Pressefreiheit, Medienvielfalt und den Schutz des Journalismus. Solidarität und Unterstützung wirken – tragen Sie bitte mit einer Spende dazu bei!
Ein tödliches Jahr für den Journalismus Posted on 9. Dezember 20259. Dezember 2025von Martin Wassermair Reporter ohne Grenzen zieht für 2025 eine dramatische Bilanz Noch bevor 2025 zu Ende geht, zieht Reporter ohne Grenzen eine dramatische Bilanz. Martin Wassermair, Generalsekretär der österreichischen RSF-Sektion, bringt den 20-seitigen Jahresbericht der internationalen Pressefreiheitsorganisation auf den Punkt: „Journalistinnen und Journalisten sterben nicht einfach so im Einsatz – sie werden gezielt getötet!“ Die Anzahl ist im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen. Mindestens 53 der 67 Medienschaffenden, deren Leben 2025 ausgelöscht wurde, sind Opfer von Krieg oder kriminellen Machenschaften. „Wir sind“, führt Wassermair weiter aus, „mit einem großen Versagen von Regierungen und internationalen Organisationen konfrontiert. Sie zeigen kaum noch Engagement, den Schutz journalistischer Arbeit völkerrechtskonform zu gewährleisten.“ Die Zahlen machen folgendes deutlich: Fast die Hälfte (43 %) der 2025 ums Leben gekommenen Medienschaffenden wurden in Gaza von israelischen Streitkräften getötet. In der Ukraine nimmt die russische Armee weiterhin ausländische und ukrainische Reportageteams ins Visier – und auch der Sudan hat sich zu einem besonders tödlichen Kriegsgebiet für Nachrichtenprofis entwickelt. Im Hinblick auf die weltweit 503 inhaftierten Journalistinnen und Journalisten erweist sich China mit 121 Häftlingen weiterhin als das größte Gefängnis für kritische und unabhängige Berichterstattung, gefolgt von Russland (48) und Myanmar (47). Doch damit nicht genug: Aktuell werden 135 Journalistinnen und Journalisten in 37 Ländern vermisst – einige davon bereits seit mehr als 30 Jahren. Die große Zahl der Fälle in Mexiko (28) und Syrien (37) ist dabei besonders hervorzustreichen. Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich kommt zu einem beklemmenden Resümee: „Das Jahr 2025 hat uns vor Augen geführt, wie sehr das Völkerrecht nicht nur in Kriegs- und Konfliktsituationen missachtet wird. Wir müssen uns noch stärker als bisher für den Schutz der journalistischen Berichterstattung engagieren. Denn nur durch sie erfährt die Welt von den vielen Verbrechen und dem Leid von zunehmend mehr Menschen.“ Das ist eine internationale, aber auch eine nationale Aufgabe, betont Hausjell: „Damit das schreckliche Leid publik wird und Politik besser handelt, braucht es nicht nur Schutz und Sicherheit des Journalismus in den Krisengebieten, sondern ebenso kräftige, vielfältige und unabhängige Medien hierzulande.“ Reporter ohne Grenzen arbeitet weltweit gegen die Schwächung des Journalismus und für relevante und faktengeprüfte Informationen für Bürgerinnen und Bürger. Präsident Hausjell betont in den Wochen vor Jahresende: „Gerade jetzt hilft uns dabei jede neue Mitgliedschaft und jede Spende, die erfreulicherweise erstmals steuerlich absetzbar ist.“ RSF-Jahresbericht 2025 zum Download (in englischer Sprache) (ROG 09-12-2025)
40 Jahre Einsatz für das Recht auf freie Meinungsäußerung Posted on 12. November 202511. August 2026von Martin Wassermair Reporter ohne Grenzen warnt zum Jubiläum vor Verschlechterungen für Pressefreiheit und unabhängige Medien Von 13. bis 15. November 2025 feiert das Netzwerk von Reporter ohne Grenzen (RSF) in Paris das Jubiläum des 40-jährigens Bestehens. Die im südfranzösischen Montpellier gegründete Menschenrechtsorganisation an der Schnittstelle von Demokratie und Medien setzt sich seit 1985 für das Recht auf freie Meinungsäußerung ein, verteidigt die mediale Unabhängigkeit und unterstützt den Journalismus mit Rechtshilfe und Schutzmaßnahmen im Krisenfall. „Was in den ersten vier Jahrzehnten für die demokratischen Rahmenbedingungen der globalen Informationssphäre geleistet wurde, verdient höchste Anerkennung“, erklärt Martin Wassermair, Generalsekretär der österreichischen und zugleich kleinsten Sektion im internationalen RSF-Verband. „Während der Vormarsch von Verschwörungserzählungen, Desinformation und Propaganda bei vielen Menschen zunehmend zu einem Vertrauensverlust gegenüber Politik und Medien führt, bietet Reporter ohne Grenzen in diesen unruhigen Informationswelten einen verlässlichen Anker – getragen von Expertise und Engagement!“ Mit seinen Glückwünschen zum Jubiläum verbindet ROG-Präsident Fritz Hausjell die Sorge, dass trotz der in den vergangenen Jahren erzielten Fortschritte zahlreiche Verschlechterungen eingetreten sind. „In den Vereinigten Staaten ist die Pressefreiheit unter Präsident Donald Trump dramatisch unter Druck geraten. Das aggressive Ausschalten kritischer Redaktionen entsetzt uns aber auch in Ungarn, Serbien sowie der Slowakei.“ Reporter ohne Grenzen wird vor dem Hintergrund der anwachsenden autoritären Entwicklungen auch in Österreich weiterhin besonders wachsam bleiben. Die 40-Jahr-Feierlichkeiten sollen daher für den Austausch von Erfahrungen genutzt werden, wie in den unterschiedlichen Ländern der Bedrohung und Einschränkung von Informations- und Medienvielfalt begegnet wird. „Für das RSF-Netzwerk sind wir ein verlässlicher Partner, der nicht zuletzt durch die geopolitische Lage in Mitteleuropa eine bedeutende Vermittlerrolle einnimmt. Gleichzeitig müssen die Kräfte, die sich hierzulande gegen politische Angriffe auf kritische und unabhängige Medien wehren, weiter gestärkt werden. Wir werden jedenfalls alles daransetzen, dass Österreich im internationalen Pressefreiheits-Ranking vom derzeitigen 22. Platz wieder deutlich nach oben rückt. Deshalb bringen wir künftig noch intensiver Ideen zur Stärkung von faktenbasierter Information und kritisch-kontrollierendem Journalismus in den öffentlichen Diskurs ein“, so Hausjell abschließend. Videogrußbotschaft von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich zum 40-Jahr-Jubiläum:
80 Jahre Wiederherstellung der Pressefreiheit Posted on 1. Oktober 20251. Oktober 2025von Martin Wassermair Reporter ohne Grenzen sieht im Jubiläum am 1. Oktober Verpflichtung und Mahnung zugleich Am Mittwoch, 1. Oktober 2025, begeht Österreich das 80-Jahr-Jubiläum der Wiederherstellung der Pressefreiheit nach deren Zerstörung durch den austrofaschistischen „Ständestaat“ ab 1933/34 und dem NS-Regime ab 1938. Nach der militärischen Niederringung des nationalsozialistischen Machtkomplexes und der Befreiung der noch lebenden Häftlinge in den Vernichtungslagern, schritten die alliierten Befreiungsmächte zügig daran, neue demokratische Strukturen aufzubauen. Dazu gehörte auch die auf den ersten Blick – im Vergleich zu Deutschland – frühe Etablierung des Rechts auf freie, unabhängige österreichische Medien. Bis zum Sommerende 1945 unterlagen alle Medien der Kontrolle der alliierten Befreiungsstreitkräfte. „Wir verdanken die Proklamation der Pressefreiheit bereits am 1. Oktober 1945 der Moskauer Deklaration von 1943 und dem Optimismus der vier alliierten Mächte, Österreich als befreites Land zu behandeln“, erklärt Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich. „Es gab zunächst auch Vorbehalte, doch diese wollte man in die Hände österreichischer Medien legen. Sie sollten selbst dafür Sorge zu tragen, dass ab Herbst 1945 keine alten Elemente der NS-Ideologie medial Platz bekamen.“ Das funktionierte leider schlecht, weswegen sich der Alliierte Rat damals genötigt sah, politischen Revisionismus durch Verwarnungen, temporäre und dauernde Erscheinungsverbote zu sanktionieren. Die Lerngeschichte der Demokratie und der Pressefreiheit war jedenfalls in der Folge mühsam, über die Jahrzehnte aber letztlich erfolgreich. ROG-Präsident Hausjell, der sich beruflich Jahrzehnte mit Österreichs Journalismusgeschichte beschäftigt hat, sagt heute: „Wir blicken mit Sorge nun in eines jener Länder, das wesentlich für die Entwicklung des freien, mutigen, selbstbestimmten österreichischen Journalismus seit 1945 war.“ Die USA holten im Exchange-of-Persons-Program ab Ende der 1940er Jahre junge Journalisten, denen amerikanische Nachkriegsplaner künftig eine führende Rolle zutrauten, für Monate in die USA, und „lehrten ihnen, wie selbstbewusster Journalismus amerikanischen Stils geht“. Hugo Portisch war einer davon. „Er wurde nicht zufällig in den 1960er Jahren zu einer Gallionsfigur in der Auseinandersetzung mit der verkrusteten ÖVP-SPÖ-Dauerkoalitionspolitik und zum Wortführer des bahnbrechenden Rundfunkvolksbegehrens. Portisch hat übrigens in seiner Wiener Dissertation historische Verhältnisse zwischen Politik und Journalismus in den USA analysiert und daraus Lehren für seine alltägliche Arbeit gezogen und später unbeirrt praktiziert, wie er mir einmal berichtete“, erinnert Hausjell. Junge Journalistinnen und Journalisten der 1960er- und 1970er-Jahre blickten zudem in die heimische Journalismusgeschichte vom späten 19. Jahrhundert bis zum Ende der Ersten Republik und entdeckten dort Haltungen und Methoden des investigativen Journalismus. Es entstanden mutiger Radio- und TV-Journalismus und Investigativmagazine wie „Profil“ und „Extrablatt“. Rundfunkreform und dann 1981 endlich ein modernes Mediengesetz waren Meilensteine einer späten Modernisierung, die journalistische Medien zwischenzeitlich tatsächlich zu einer „Vierten Macht“ der Zweiten Republik werden ließen. Gerade die jüngere Vergangenheit hat aber deutlich gemacht, „dass Pressefreiheit nie etwas dauerhaft Gesichertes ist, und wir alle, die an starkem, vielfältigem und unabhängigem Journalismus interessiert sind, müssen auf die Rahmenbedingungen achtgeben“, betont Hausjell. 2025 hat Österreich im internationalen RSF-Ranking der Pressefreiheit zehn Plätze vom davor schlechtesten Rankingplatz gutgemacht und liegt nun auf 22. ROG-Generalsekretär Martin Wassermair dazu: „Wir können und wollen uns damit keineswegs zufriedengeben. Wir wenden uns regelmäßig mit unseren Forderungen zur Stärkung der Medienvielfalt und der ökonomischen Grundlagen an die Medienhäuser und die Regierenden. Allein der weiter fortschreitende Abbau journalistischer Stellen wird sich bei der Beurteilung im nächsten Jahr sicherlich negativ auswirken“. Für Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich ist der 1. Oktober 2025 Verpflichtung und Mahnung zugleich. Der Tag wird daher zum Anlass genommen, mit einer breit angelegten Kampagne, die gemeinsam mit der Lowe GGK Werbeagentur GmbH erarbeitet wurde, die Bedeutung der Pressefreiheit aufzuzeigen – nicht zuletzt auch in Anbetracht ihrer Gefährdung in den benachbarten EU-Mitgliedsstaaten Slowakei und Ungarn sowie auch unter US-Präsident Donald Trump und dem kriegsführenden Russland unter Wladimir Putin. „Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat uns zu diesem Zweck ein persönliches Videostatement zur Verfügung gestellt. Das unterstreicht, dass unser Einsatz für Informations- und Medienfreiheit bis an die Spitze der Republik auf großes Interesse stößt und zugleich Unterstützung findet“, so Hausjell abschließend. https://www.rog.at/bundespraesident-80-jahre-pressefreiheit (ROG 30-09-2025) Fotocredit: Ahsan Raza (Unsplash)