“Trostgesänge – Konzert am Tag der Menschenrechte” Posted on 11. Dezember 2023von Reporter ohne Grenzen Am 7. Dezember erlebten die Besucherinnen und Besucher im RadioKulturhaus Wien einen bewegenden Abend beim Konzert “Trostgesänge”, einer Kooperation zwischen Ö1 Funkhaus und Reporter ohne Grenzen. Unter der Leitung von Michael Mautner präsentierte das Ensemble “Reihe Zykan+” eine vielseitige Auswahl, darunter eine Komposition von Mautner nach Kinderliedern und Texten der im KZ ermordeten Schriftstellerin Ilse Weber. Zudem wurde eine Uraufführung von Melissa Coleman nach Ingeborg Bachmann sowie die Gartenlieder der Fanny Hensel aufgeführt. Die Veranstaltung, moderiert von Irene Suchy, wurde von Maezenatentum.at – dem Institut für künstlerische Forschung in Zusammenarbeit mit Reporter ohne Grenzen präsentiert. Ein Höhepunkt des Abends war die Uraufführung von Michael Mautners’ “Trostgesänge”, inspiriert von Texten und Melodien Ilse Webers, die die Kinder im KZ Theresienstadt betreut hatte und mit ihnen gemeinsam nach Auschwitz gebracht und ermordet wurde. Im Gespräch mit Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen, wurde die Bedeutung der Pressefreiheit hervorgehoben: “Was sagt Reporter ohne Grenzen zum Wort Wahrheit? Dass wir schon Journalismus damit assoziieren, als den Versuch der besten Annäherung an Wahrheit. Und dazu braucht es Rahmenbedingungen, so wie es auch Rahmenbedingungen braucht, um großartige Musik zu hören, wie etwas ein Funkhaus oder einen wunderbaren Sender Ö1. Das ist nicht selbstverständlich. Wir müssen uns im Journalismus und in allen gesellschaftlichen Bereichen um die Rahmenbedingungen kümmern und zwar rechtzeitig.” Fritz Hausjell betonte die Rolle von Reporter ohne Grenzen Österreich als eigenständiger Verein, der eng mit der Zentrale in Paris und den Länderbüros weltweit zusammenarbeitet. Dies ist auch die Stärke der Organisation, anders wäre der weltweite Pressefreiheitsindex oder das Barometer, welches die Ermordung und Inhaftierung von Medienschaffenden festhält, nicht möglich. “Wir sind eine kleine Organisation, aber wir machen sehr rege bei den internationalen Aktionen mit. Eine Postkartenaktion schaut vielleicht nicht nach viel aus, aber viele Tropfen machen einen kräftigen Fluss”, so Hausjell zur Postkartenaktion für Maryna Solatava. Die Initiative “Postkarten für Maryna” wurde während des Konzerts vorgestellt. Fritz Hausjell erklärte die Hintergründe und betonte die Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit, um die Pressefreiheit zu schützen. Ein bewegendes Beispiel dafür war die Botschaft von Nadezhda Kishkurno, der Tochter von Maryna Zolatava: “Meine Mutter hat gesagt, dass man nicht im Gefängnis gefangen sein soll, sondern dass man auch im Gefängnis frei sein soll.” Die souveräne Moderatorin Irene Suchy prägte den Abend mit einem optimistischen Vergleich: “Musik hat eine Haltung, sie steht wo, sie ist ja auch gefährlich. Das erste, was oft verboten wird, ist die Musik, die Musikinstrumente.” Trotz der vielfältigen Herausforderungen, denen sich Reporter ohne Grenzen gegenübersieht, setzt die Organisation entschlossen ihr Engagement für eine freie und aufgeklärte Gesellschaft fort. Der Abend reflektierte auf beeindruckende Weise die Solidarität und Unterstützung für inhaftierte Journalistinnen und Journalisten, was die Hoffnung nährt, dass zahlreiche Menschen die Bedeutung von Presse und Pressefreiheit für die Demokratie erkennen und Journalisten unterstützen. In seinen abschließenden Worten teilte Fritz Hausjell mit, dass der Bundespräsident zu einem weiteren Gespräch über die Entwicklungen im Bereich der Pressefreiheit in Österreich eingeladen hat. Diese Einladung unterstreicht eindrücklich die Bedeutung und den Einfluss der Organisation. Dabei wurden auch die Bedenken des Bundespräsidenten hinsichtlich der unzureichenden Reaktion der aktuellen Regierungspolitik und der schwerwiegenden Korruptionsvorwürfe in diesem Bereich thematisiert. Die Unterstützung für Reporter ohne Grenzen kann durch Mitgliedschaft, Spenden und Legate erfolgen. Fritz Hausjell versicherte, dass die Organisation darauf bedacht ist, dass sich die Gesellschaft in Österreich positiv entwickeln wird, und betonte, dass man rechtzeitig zur Stelle sein wird, wenn Probleme auftreten. Möchten auch Sie einen Beitrag leisten? Spenden Sie jetzt an Reporter ohne Grenzen – eine Organisation, die sorgsam mit Ihren Spenden umgeht und dort für Pressefreiheit kämpft, wo sie unterdrückt wird. Spendenkonto: Reporter ohne Grenzen (RSF) ÖsterreichIBAN: AT84 6000 0000 9210 9160BIC: BAWAATWW Foto: Copyright: Wladimir Fried
Veranstaltungshinweis: Trostgesänge – Ein Konzert zum Tag der Menschenrechte Posted on 30. November 2023von Reporter ohne Grenzen am 7. Dezember erwartet Sie ein einzigartiges Konzert, das Sie in die Welt der Trostgesänge entführt. Präsentiert von Maezenatentum.at – dem Institut für künstlerische Forschung in Kooperation mit Reporter ohne Grenzen, wird dieses besondere Ereignis von der einfühlsamen Dramaturgie und Moderation von Irene Suchy begleitet. Erleben Sie die Uraufführung von Michael Mautners’ “Trostgesänge”, inspiriert von Texten und Melodien der im KZ ermordeten Ilse Weber. Das Ensemble REIHEZykan+ wird Sie auf eine vielseitige Reise mitnehmen, angefangen von den bezaubernden Gartenliedern Fanny Hensels bis zu den Präludien für Cello und Klavier von Lera Auerbach. Ein weiterer Höhepunkt des Abends sind die bewegenden Botschaften an Maryna Solatava, einer inhaftierten Journalistin in Belarus. Diese werden von RSF- Vorstandsmitgliedern Susanne Scholl und Erhard Stackl vorgetragen. Das Konzert, das live auf Oe1 gestreamt wird, setzt ein kraftvolles Zeichen für die Bedeutung der Pressefreiheit. Erfahren Sie, was Menschen weltweit an Postkarten und Mails geschickt haben, um die inhaftierte Redakteurin Maryna Zolatava zu unterstützen. Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen Österreich, wird Ihnen mehr über die beeindruckende Initiative im Rahmen der Aktion “Postkarten für Maryna” berichten, sowie unsere Arbeit bei RSF. Seien Sie Teil dieses besonderen Abends und lassen Sie sich von der Kraft der Musik und der Solidarität bewegen. Der Eintritt beträgt 17€. Hier geht‘s zu den Tickets: https://www.oeticket.com/noapp/event/trostgesaenge-orf-radiokulturhaus-17623111/?affiliate=F14&utm_campaign=oet&utm_source=f14&utm_medium=dp
RSF verleiht Press Freedom Awards an Journalisten aus Kolumbien, Ägypten, Guatemala und Frankreich Posted on 29. November 2023von Reporter ohne Grenzen Press Freedom Awards 2023 – RSF würdigt mutige Journalisten Die Press Freedom Awards von Reporter ohne Grenzen (RSF) gehen in diesem Jahr an den kolumbianischen Investigativjournalisten Juan Pablo Barrientos, den ägyptischen Blogger Mohamed Oxygen, den guatemaltekischen Verleger Jose Rubén Zamora und die französische Fotografin Karine Pierre. Die Preise wurden zum 31. Mal verliehen und am Dienstag (28.11.) in Brüssel übergeben. Zwei der Journalisten konnten den Preis nicht persönlich entgegennehmen, weil sie wegen ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen. Mit den RSF Press Freedom Awards werden seit mehr als drei Jahrzehnten Medienschaffende und Medien ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Verteidigung oder Förderung der Pressefreiheit in der ganzen Welt geleistet haben. Nominiert waren acht Journalistinnen, zehn Journalisten, zwei Medien und eine Journalistenvereinigung aus insgesamt 18 Ländern. Juan Pablo Barrientos hat den Preis für Wirkung gewonnen, weil er trotz Schikanen und Zensur Korruption in Politik und Behörden aufgedeckt hat. Mohamed Oxygen erhält den Preis für Mut für seine Berichterstattung über Proteste in Ägypten, obwohl ihm bewusst war, dass er dafür ins Gefängnis kommen konnte. Der Blogger ist seit 2019 in Haft. Jose Rubén Zamora bekommt den Preis für Unabhängigkeit, weil er trotz juristischer Schikanen über politische Korruption berichtet hatte. Der Gründer und Herausgeber der Zeitung elPeriódico sitzt seit Juli 2022 im Gefängnis. Neben den drei etablierten Preiskategorien „Mut“, „Wirkung“ und „Unabhängigkeit“ gibt es in diesem Jahr eine neue Kategorie: den „Lucas Dolega-SAIF“-Fotopreis. RSF würdigte Preisträgerin Karine Pierre für ihre Reportage „Take me home!“ über zwei Aufnahmezentren für hunderte von verstoßenen Frauen und Kindern in Pakistan. An der Preisverleihung in Brüssel nahm unter anderem Friedensnobelpreisträgerin und Vorsitzende des Center for Civil Liberties, Oleksandra Matwijtschuk, teil. Ebenfalls anwesend war EU-Kommissionsvizepräsidentin Vera Jourova. Die diesjährige Preisjury besteht aus prominenten Journalisten und Pressefreiheitsaktivistinnen aus aller Welt. Jury-Vorsitzender ist RSF-Präsident Pierre Haski, ein französischer Reporter und Kolumnist. Preis für Mut: Mohamed Oxygen (Ägypten) Mohamed Radwan ist bekannt unter dem Pseudonym Mohamed Oxygen, das auf seinen Blog Egypt’s Oxygen zurückgeht. Anfang 2019 wurde er nach Verbüßung einer fünfjährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen, aber unter Beobachtung gestellt und erhielt ein Berufsverbot. Doch als im September desselben Jahres Proteste ausbrachen, berichtete er trotzdem. Er wurde wieder verhaftet und wegen „Veröffentlichung von Falschnachrichten“ zu weiteren fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Heute steht der Name Mohamed Oxygen in Ägypten als Synonym für mutigen Journalismus. Preis für Wirkung: Juan Pablo Barrientos (Kolumbien) Dank der Arbeit des Journalisten Juan Pablo Barrientos erfuhr Kolumbien im vergangenen Jahr die Identität von 26 katholischen Priestern, denen Sexualverbrechen vorgeworfen wurden. Der Autor des Buches „Dejad que los Niños Vengan a Mí“ („Lasset die Kinder zu mir kommen“) wurde wegen seiner Recherchen zu diesem Thema, aber auch zu Korruption in Politik und Behörden sieben Jahre lang immer wieder strafrechtlich verfolgt, eingeschüchtert und Zensurversuchen ausgesetzt. Seine Berichterstattung hat wesentlich dazu beigetragen, Kriminelle zu identifizieren und gegen Straflosigkeit in Kolumbien vorzugehen. Im vergangenen Jahr war Barrientos Stipendiat den Berliner Stipendienprogramms zur Stärkung von Journalist*innen im digitalen Raum. Preis für Unabhängigkeit: Jose Rubén Zamora (Guatemala) Als Gründer und Herausgeber der Zeitung elPeriódico, die zwei Jahrzehnte lang politische Korruption in Guatemala aufdeckte, war José Rubén Zamora in den vergangenen Jahren zunehmend Drohungen und Schikanen durch die Justiz ausgesetzt. Im Juli 2022 wurde er wegen eines fingierten Geldwäschevorwurfs festgenommen und verbrachte fast ein Jahr in Untersuchungshaft, bevor er im Juni 2023 zu sechs Jahren Haft verurteilt wurde. Seine Zeitung musste im Mai 2023 schließen. Zamoras Verurteilung wurde am 13. Oktober aufgehoben. Er bleibt jedoch in Haft, bis ein neuer Prozess stattfindet. „Lucas Dolega-SAIF“-Fotopreis: Karine Pierre (Frankreich) Karine Pierre begann ihre Karriere als Fotografin während der Terroranschläge in Paris im November 2015. Seit Ende 2017 ist sie Teil der französischen Fotoagentur Hans Lucas. Sie berichtete aus der libyschen Hauptstadt Tripolis und arbeitet zwei Jahre in Beirut. Pierre arbeitete mit Zeitungen wie Le Monde und der Washington Post zusammen. In Pakistan dokumentierte sie für die Reportage „Take me home!“ Gewalt gegen Frauen, die in zwei Aufnahmezentren in den Städten Karatschi und Multan leben. Sie sind Opfer jahrelanger Misshandlungen und wurden von ihren Ehemännern und Familien verstoßen. Die meisten von ihnen werden den Rest ihres Lebens in den Aufnahmezentren verbringen müssen. Unter den insgesamt 21 Nominierten waren Journalistinnen, Fotografen, Medien und Journalistenvereinigungen aus aller Welt. Sie recherchieren unter anderem in Russland, dem Iran, Hongkong, Togo und Griechenland und setzen sich dort für die Pressefreiheit ein.
Giving Tuesday – Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer von Reporter ohne Grenzen, Posted on 28. November 2023von Reporter ohne Grenzen heute, am Giving Tuesday, haben Sie die einzigartige Gelegenheit, einen positiven Einfluss auf die Welt zu nehmen und aktiv dazu beizutragen, die Pressefreiheit zu schützen. Besonders in diesen Zeiten ist Ihre Hilfe von unschätzbarem Wert, um bedrohte Journalistinnen und Journalisten sowie Medienschaffende weltweit zu unterstützen. Warum Ihre Unterstützung so dringend gebraucht wird: In Österreich ist die Pressefreiheit bedroht. Journalist*innen stehen unter Zeit- und Quotendruck, dennoch setzen sie sich täglich für unabhängigen und qualitativ hochwertigen Journalismus ein. Gleichzeitig werden sie vermehrt diffamiert, verbal angegriffen und in ihrer Arbeit eingeschränkt. Die bevorstehenden Nationalratswahlen könnten diese Angriffe weiter intensivieren, da Politiker möglicherweise versuchen werden, unangenehme Enthüllungen über ihre Machenschaften zu unterdrücken. Werden Sie Teil unserer Mission: Schließen Sie sich jetzt als Mitglied von Reporter ohne Grenzen an und setzen Sie sich für das Recht auf Information und freie Meinungsäußerung ein. Ihre langfristige Unterstützung ermöglicht es uns, flexibel zu reagieren und Hilfe zu leisten, gerade in Krisenzeiten.Unterstützen Sie Journalistinnen und Medienschaffende dabei, wichtige Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen. Geschenkspende – Setzen Sie ein Zeichen: Sie wünschen sich Pressefreiheit, Meinungsvielfalt oder wollen bedrohte Journalisten unterstützen? Mit einer Geschenkspende setzen Sie ein wertvolles Zeichen für Presse- und Informationsfreiheit und unterstützen aktiv unsere Menschenrechtsarbeit. Verschenken Sie eine Spendenurkunde – ein originelles und wirklich wertvolles Geschenk. Giving Tuesday – Jeder Beitrag zählt: Am heutigen 28. November, dem Giving Tuesday, haben Sie die Gelegenheit, durch Geldspenden, Zeitschenken oder das Unterstützen von Herzensanliegen aktiv Gutes zu tun. Jeder Beitrag zählt und trägt dazu bei, gemeinsam mit uns ein Lächeln in die Welt zu bringen. Ihre Unterstützung ist für uns von unschätzbarem Wert, da wir bestrebt sind, etwas zu bewegen und die Pressefreiheit in Österreich nachhaltig zu verbessern. Jeder Beitrag, sei er noch so klein, macht einen Unterschied. Vielen Dank, dass Sie unsere Arbeit unterstützen und gemeinsam mit uns für eine freie Medienlandschaft eintreten. Hier geht‘s zum spenden: https://www.rog.at/home-neu-2/mitmachen/spenden/
Kritische Antwort zum Vorschlag eines Zitierverbots im nicht öffentlichen Ermittlungsverfahren Posted on 20. November 2023von Reporter ohne Grenzen wir haben Karoline Edtstadlers Überlegungen zur Einführung eines Zitierverbots im nicht öffentlichen Ermittlungsverfahren aufmerksam verfolgt. Die Pressefreiheit, als unverzichtbares Prinzip demokratischer Gesellschaften, ist ein hohes Gut, das sorgsam geschützt werden muss. Wir schätzen Ihre Anerkennung der Bedeutung der Pressefreiheit, möchten jedoch einige, aus unserer Sicht, kritische Aspekte hervorheben: Absolutheitsanspruch der Pressefreiheit: Die Pressefreiheit ist kein absolutes Recht, aber ein grundlegendes und ihre Einschränkung sollte äußerst restriktiv gehandhabt werden, um die essentielle Rolle der Medien als Wächter der Demokratie nicht zu untergraben. Jede Beschränkung erfordert eine klare Rechtfertigung im Hinblick auf das öffentliche Interesse und die Wahrung demokratischer Prinzipien. Abwägung von Grundrechten: Die Idee, verschiedene Grundrechte abzuwägen, ist legitim. Dennoch sollte betont werden, dass die Pressefreiheit nicht notwendigerweise im Widerspruch zu anderen Grundrechten steht. Eine ausgewogene Berichterstattung kann die Prinzipien des fairen Verfahrens respektieren, ohne die Unabhängigkeit der Medien zu beeinträchtigen. Zitierverbot im Ermittlungsverfahren: Ein pauschales Zitierverbot im nicht öffentlichen Ermittlungsverfahren könnte die Transparenz gefährden und die Fähigkeit der Medien beeinträchtigen, die Staatsgewalt zu überwachen. Alternativen, die die Rechte der Beschuldigten wahren und gleichzeitig journalistische Verantwortung ermöglichen, sollten sorgfältig geprüft werden. EGMR-Urteil: Die Verweisung auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 2016 ist wichtig. Es ist jedoch entscheidend zu beachten, dass jeder Fall individuell betrachtet werden muss. Die Anwendung eines Urteils auf unterschiedliche Kontexte erfordert eine genaue Analyse und Berücksichtigung der spezifischen Umstände. Insgesamt möchten wir betonen, dass jede Maßnahme, die die Pressefreiheit beeinträchtigt, mit äußerster Vorsicht behandelt werden sollte. Eine offene und transparente Debatte unter Einbeziehung aller Interessengruppen ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass demokratische Prinzipien gewahrt bleiben.