Demokratiewoche 2026: Austausch mit Politik und Zivilgesellschaft Posted on 8. Oktober 20269. Oktober 2026von Martin Wassermair Im Rahmen der Demokratiewoche von 19. – 26. Oktober 2026 bringt sich Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich erneut mit Expertise zu Presse- und Informationsfreiheit in den öffentlichen Diskurs ein: Welche Bedeutung hat unabhängiger Journalismus für eine widerstandsfähige Demokratie? Wie kann er angesichts zunehmender politischer Polarisierung, Desinformation und wachsender Angriffe auf Medienschaffende geschützt werden? Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich versteht Pressefreiheit als unverzichtbare Grundlage einer lebendigen Demokratie. Deshalb beteiligen wir uns mit zwei Diskussionsveranstaltungen am 19. und 22. Oktober an der Demokratiewoche 2026. Im Mittelpunkt stehen der Austausch mit Politik und Zivilgesellschaft sowie die Frage, wie unabhängiger Journalismus angesichts zunehmender Bedrohungen und medienpolitischer Herausforderungen geschützt und gestärkt werden kann. Montag, 19. Oktober 2026, 19.00 Uhr – Badeschiff Wien Un/Abhängig? Am Beispiel ORF – wie soll die Medienfreiheit in Österreich langfristig gesichert werden? (PDF-Download) Donnerstag, 22. Oktober 2026, 18.00 Uhr – Parlament Östereich Ein Bollwerk gegen Demokratieabbau? Die Zukunft der Qualitätsmedien in Österreich. (PDF-Download) Demokratiewoche 19. – 26. Oktober 2026 Programmüberblick (PDF-Download)
Exklusiv für Mitglieder: Mit Barbara Wolschek im Gespräch! Posted on 30. September 20261. Oktober 2026von Martin Wassermair Mitglieder spielen für Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich eine wichtige Rolle. Mit ihrem Beitrag unterstützen sie den Einsatz für Demokratie, Pressefreiheit und Meinungsvielfalt. Zugleich beteiligen sie sich aktiv am Netzwerk – und somit am öffentlichen Diskurs. Die Mitglieder eingeladen, ganz exklusiv an regelmäßigen Online-Talkrunden mit namhaften Persönlichkeiten aus Medien, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft teilzunehmen. In der zweiten Ausgabe des Jahres 2026 ist Barbara Wolschek (ORF-Korrespondentin Washington) zu Gast. Die mit dem renommierten Axel-Corti-Preis ausgezeichnete Journalistin diskutiert aus persönlicher Perspektiven aktuelle Entwicklungen von Pressefreiheit und Journalismus in den USA. Wann und wo? Mittwoch, 30. September 2026, 18.00 – 19.00 Uhr – online! Mitgliedschaft macht sich bezahlt! Anmeldungen bitte an info@rog.at.
RSF-Ausstellung in Linz: Fotografien der Welt von morgen Posted on 24. September 202626. September 2026von Martin Wassermair Reporter ohne Grenzen zeigt in Linz internationale Ausstellung mit warnenden Eindrücken aus Konflikt- und Krisengebieten Journalismus und Pressefotografie stehen vor großen Herausforderungen, die Krisen und Konflikte unserer Zeit vor Ort zu dokumentieren und zu analysieren. Was bedeutet dies für die Welt von morgen? Dieser Frage widmet sich eine Fotoausstellung anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der internationalen Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF), die nach Wien (15. Jänner – 30. Juni 2026) in der zweiten Jahreshälfte auch in Linz zu sehen ist. Eröffnung: 24. September 2026, 19.00 UhrOrt: Ursulinenhof Linz, Landstraße 31, 4040 Linz Zur Begrüßung und Einführung sprechen: Prof.in Dr.in Christine Haiden (Präsidentin OÖ. Presseclub) Barbara Haas (Vorstandsmitglied Reporter ohne Grenzen Österreich) Horst Lausegger (Vorsitzender Fotografische Gesellschaft OÖ) Ausstellungsdauer: 25. September 2026 – 6. Jänner 2027Öffnungszeiten: Montag – Freitag (jeweils von 8.00 – 19.00 Uhr), Samstag (10.00 – 17.00 Uhr) Eine gemeinsame Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, OÖ. Presseclub und Fotografische Gesellschaft. Um Anmeldung wird gebeten unter: office@presseclub.at “In einer Zeit, in der die Pressefreiheit zunehmend bedroht ist”, erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär der österreichischen Sektion, “möchten auch wir all den Medienschaffenden in Konflikt- und Kriegsgebieten Tribut zollen, die immer wieder große Risiken eingehen, um uns auf dem Laufenden zu halten.” Die Fotoausstellung präsentiert Perspektiven von Fotografinnen und Fotografen aus 40 verschiedenen Ländern. Sie alle zeigen eine Welt im Umbruch und fokussieren auf die drei großen Themen Umwelt, Exil und Krisen. Die ausgewählten Arbeiten verweisen auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels, begleiten Menschen auf der Flucht aus ihrer Heimat oder berichten mitten aus Krisenregionen. Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, unterstreicht die Bedeutung der internationalen Ausstellung für Österreich: “Diese wertvollen Zeitdokumente decken Tatsachen auf und warnen in eindrücklicher Form vor gefährlichen Entwicklungen.” Das Projekt “Fotografien der Welt von morgen” erinnert daran, dass Schutz und Verteidigung des Journalismus vor allem auch eine Verteidigung des Rechts auf Information bedeuten.