Diskussion: Am Beispiel ORF – wie soll die Medienfreiheit in Österreich langfristig gesichert werden?

Reporter ohne Grenzen (RSF) hat zur Demokratiewoche 2026 zwei Diskussionen beigetragen. Die erste Debatte widmete sich am Beispiel des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Frage, wie unabhängiger Journalismus in Österreich nachhaltig abgesichert werden kann.

Montag, 19. Oktober 2026, um 19.00 Uhr
Badeschiff, Wolfgang-Schmitz-Promenade, 1010 Wien


Un/Abhängig? Am Beispiel ORF – wie soll die Medienfreiheit in Österreich langfristig gesichert werden?

Freiheit, Vielfalt und Qualität der österreichischen Medien bilden eine unverzichtbare
Säule unserer Demokratie. In Zeiten politischer Veränderung braucht es ein
funktionierendes Mediensystem, das über den Prozess der politischen und
gesellschaftlichen Entwicklungen nicht nur berichtet, sondern auch kritisch
hinterfragt.

Wie soll also die Rundfunkfreiheit des ORF künftig sichergestellt werden? Welche
rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind generell für eine
nachhaltige Sicherung der freien, ungehinderten Berichterstattung erforderlich?

Unter der Leitung von Doris Priesching (Medienredakteurin Der Standard) debattierten:

• Martin Wassermair (Generalsekretär Reporter ohne Grenzen Österreich)
• Martin Thür (ORF-Redakteur)
• Peter A. Bruck (Medienwissenschaftler)
• Katharina Albrecht (GF Akademie des Österreichischen Films)
• Stefan Wallner (GF Bündnis für Gemeinnützigkeit)

Fotocredit: Kurt Brazda