Ikone der Unterdrückung: Pressefotograf Shawkan endlich in Freiheit! 22. Juni 2026 Der ägyptische Fotojournalist Mahmoud Abu Zeid, besser bekannt als Shawkan, wurde 2013 verhaftet, als er die gewaltsame Räumung des Rabaa-Protestlagers in Kairo dokumentierte. Obwohl er lediglich seiner journalistischen Tätigkeitnachging, verbrachte er über fünf Jahre ohne Gerichtsverfahren im Gefängnis. Nach seiner Verurteilung im Jahr 2018 folgten weitere fünf Jahre unter strenger Polizeiaufsicht, während derer er jede Nacht zwölf Stunden auf einer Polizeistation verbringen musste. In dieser schwierigen Zeit wurde Shawkan zu einem internationalen Symbol für Pressefreiheit. Die Unterstützung durch Organisationen wie Reporter ohne Grenzen (RSF) gab ihm Hoffnung und trug dazu bei, seinen Fall weltweit bekannt zu machen. Nach langen diplomatischen Bemühungen ist Shawkan nun endlich frei. Gemeinsam mit seiner Familie lebt er mittlerweile in Wien, wo er auch die Geburt seiner Tochter miterleben konnte. Am Montag, 22. Juni 2026, traf er mit Generalsekretär Martin Wassermair zusammen, der die volle Unterstützung von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich für seinen Neuanfang und die weitere journalistische Arbeit zugesichert hat. Als eines der ersten gemeinsamen Projekte ist für Anfang 2027 eine Fotoausstellung geplant, die Shawkans fotografische Arbeiten zur ägyptischen Revolution von 2011 und ihrer gewaltsamen Niederschlagung präsentiert. English version