Diskussion: Demokratie braucht qualitätsvollen Journalismus! 18. April 2026 Andreas Babler forderte in seiner Funktion als Medienminister eine Kürzung oder Abschaffung von Regierungsinseraten in Boulevardmedien und Umwidmung der Mittel für eine höhere, objektive und vor allem an Qualitätskriterien gekoppelte Medienförderung. Eine vom Vizekanzler in Auftrag gegebene Studie zur Reform der Medienförderung in Österreich wurde am 16. April 2026 veröffentlicht, an einem neuen Medienförderungsgesetz wird ebenfalls bereits gearbeitet. Eine Diskussionsveranstaltung stellt dazu folgende Fragen in den Mittelpunkt: Welche Bedeutung haben seriöse Medien für das Funktionieren einer liberalen Demokratie? Welchen Kriterien sollen es sein, nach denen Qualität im Journalismus in Österreich gefördert wird? Warum stoßen diese Vorschläge auf harsche Kritik der Boulevardmedien? Wieso braucht die Demokratie Qualitätsjournalismus? Demokratie braucht qualitätsvollen Journalismus – Qualitätsjournalismus braucht Förderung! Donnerstag, 23. April 2026, um 18.30 UhrInstitut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Hörsaal 8, Währinger Straße 29, 1. Stock, 1090 Wien Es diskutieren: Andy Kaltenbrunner (Politikwissenschaftler mit den Schwerpunkten Medienkonvergenz und -innovation, Journalismus und Medienpolitik, Journalist und geschäftsführender Gesellschafter von Medienhaus Wien) Daniela Kraus (Historikerin mit den Schwerpunkten Medienpolitik und Veränderung des Journalismus durch technologische und gesellschaftliche Innovationen und Generalsekretärin des Presseclubs Concordia) Colette M. Schmidt (Redakteurin „Der Standard“ und stv. Vorsitzende der Journalist:innengewerkschaft in der GPA) Alexander Warzilek (Jurist und Geschäftsführer des Österreichischen Presserates) Eine gemeinsame Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, Bundesfachgruppe für Medienberufe des Bundes Sozialdemokratischer AkademikerInnen und Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien. Fotocredit: BMWKMS/Fuhrer