RSF-Ausstellung in Linz: Fotografien der Welt von morgen

Journalismus und Pressefotografie stehen vor großen Herausforderungen, die Krisen und Konflikte unserer Zeit vor Ort zu dokumentieren und zu analysieren. Was bedeutet dies für die Welt von morgen?

Dieser Frage widmet sich eine Fotoausstellung anlässlich des vierzigjährigen Bestehens der internationalen Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF), die nach Wien (15. Jänner – 30. Juni 2026) in der zweiten Jahreshälfte auch in Linz zu sehen ist.

Eröffnung: 24. September 2026, 19.00 Uhr
Ort: Ursulinenhof Linz, Landstraße 31, 4040 Linz

Zur Begrüßung und Einführung sprechen:

  • Prof.in Dr.in Christine Haiden (Präsidentin OÖ. Presseclub)
  • Barbara Haas (Vorstandsmitglied Reporter ohne Grenzen Österreich)

Ausstellungsdauer: 25. September – 31. Dezember 2026
Öffnungszeiten: Montag – Freitag (jeweils von 8.00 – 19.00 Uhr), Samstag (10.00 – 17.00 Uhr)

Eine gemeinsame Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, OÖ. Presseclub und Fotografische Gesellschaft.

“In einer Zeit, in der die Pressefreiheit zunehmend bedroht ist”, erklärt Martin Wassermair als Generalsekretär der österreichischen Sektion, “möchten auch wir all den Medienschaffenden in Konflikt- und Kriegsgebieten Tribut zollen, die immer wieder große Risiken eingehen, um uns auf dem Laufenden zu halten.” Die Fotoausstellung präsentiert Perspektiven von Fotografinnen und Fotografen aus 40 verschiedenen Ländern. Sie alle zeigen eine Welt im Umbruch und fokussieren auf die drei großen Themen Umwelt, Exil und Krisen. Die ausgewählten Arbeiten verweisen auf die dramatischen Auswirkungen des Klimawandels, begleiten Menschen auf der Flucht aus ihrer Heimat oder berichten mitten aus Krisenregionen.

Fritz Hausjell, Präsident von Reporter ohne Grenzen (RSF) Österreich, unterstreicht die Bedeutung der internationalen Ausstellung für Österreich: “Diese wertvollen Zeitdokumente decken Tatsachen auf und warnen in eindrücklicher Form vor gefährlichen Entwicklungen.” Das Projekt “Fotografien der Welt von morgen” erinnert daran, dass Schutz und Verteidigung des Journalismus vor allem auch eine Verteidigung des Rechts auf Information bedeuten.