Video: RSF Index der Weltpressefreiheit 2026

Zum ersten Mal in der Geschichte des Weltpressefreiheitsindex von Reporter ohne Grenzen (RSF) fällt 2026 mehr als die Hälfte aller Länder weltweit in die Kategorien “schwierig” oder “sehr ernst” hinsichtlich der Pressefreiheit. In 25 Jahren war der Durchschnittswert aller 180 im Index erfassten Länder und Gebiete noch nie so niedrig.

Seit 2001 hat die Ausweitung immer restriktiverer gesetzlicher Maßnahmen – insbesondere im Zusammenhang mit der nationalen Sicherheitspolitik – das Recht auf Information stetig ausgehöhlt, selbst in demokratischen Ländern. Der rechtliche Indikator des Index ist im vergangenen Jahr am stärksten gesunken, ein klares Zeichen dafür, dass Journalismus weltweit zunehmend kriminalisiert wird.

In Amerika hat sich die Lage erheblich verschlechtert: Die USA sind um sieben Plätze zurückgefallen, und mehrere lateinamerikanische Länder rutschen immer tiefer in eine Spirale aus Gewalt und Unterdrückung.