Reporter ohne Grenzen (ROG) ist schockiert über die Ermordung des bekannten jemenitischen Journalisten und Menschenrechtsaktivisten Abdul Karim Mohammed al-Khaiwani am vergangenen Mittwoch. Augenzeugen berichteten von Tätern, die das Opfer von fahrenden Motorrädern aus in der Nähe seines Hauses in der Hauptstadt Sanaa erschossen.

„Wir fordern von der jemenitischen Regierung, den oder die Täter zu finden und zur Verantwortung zu ziehen. Darüber hinaus müssen endlich mehr Schutzmaßnahmen für Journalisten im Jemen geschaffen werden" so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring.



23.03.15 12:42 | | Weiter lesen >>

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Vor einem Jahr wurde im südafrikanischen Swasiland, einer der letzten afrikanischen konstitutionellen Monarchien, der Journalist Bheki Makhubu wegen seiner kritischen Artikel inhaftiert. Makhubu, einer der wenigen Journalisten des Landes, die bereit sind, die regierende Elite zu kritisieren, veröffentlichte im Monatsmagazin „The Nation" einen Artikel über Korruption im Rechtssystem von Swasiland. Persönlich kritisierte er die Machenschaften des Präsidenten des obersten Gerichtshofes, Michael Ramadobedi. Mit dem Ergebnis, dass Ramadobedi den Journalisten am 18. März 2014 einem verfassungswidrigen Verhör hinter verschlossenen Türen unterzog, bei dem der Angeklagte keine Verteidigung und keinen Rechtsanwalt hinziehen durfte.Verurteilt wurde Makhubu im Juli 2014 zu zwei Jahren Haft wegen Missachtung des Gerichts.

„Das Urteil gegen Makhubu muss aufgehoben und er selbst freigelassen werden", fordert Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Die Verhaftung dieses Journalisten verstößt gegen die Verfassung von Swasiland: im Artikel 24 wird die Meinungsfreiheit garantiert . Auch die Internationale Konvention über zivile und politische Rechte hat Swasiland im Jahr 2004 ratifiziert", so Möhring weiter.


18.03.15 10:53 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen kritisiert die zahlreichen Angriffe und Repressionen auf Medien und Journalisten auf der Krim. Ein Jahr nach der russischen Annexion der Krim gibt es dort so gut wie keine unabhängigen Medien mehr. Weil sie bedroht, verfolgt und angegriffen wurden, sind bereits Medienvertreter von der Krim geflohen.

„Es ist für unabhängige Journalisten so gut wie unmöglich geworden, neutral zu berichten, da so gut wie alle Medien im vergangenen Jahr unter russische Kontrolle gebracht wurden", sagt Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.

Seit dem Referendum auf der Krim am 16. März 2014, das zur weiteren Annexion führte, wurden alle ukrainischen Fernsehsender aus dem Kabelnetz genommen, unter ihnen die Sender Inter, Briz, 1+1, STB, 5. Kanal, und durch russisches Staatsfernsehen ersetzt.



16.03.15 10:51 | | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen setzt sich am Welttag gegen Internetzensur am 12. März für ein grenzenloses Internet ein und hat dafür neun zensierte Nachrichtenwebseiten in elf Ländern entsperrt. Mit der Aktion kritisiert die Organisation, dass autoritäre Regierungen mit Gesetzen und Zensur im Internet Grenzen ziehen und darüber entscheiden, auf welche Informationen die Bürger ihres Landes zugreifen dürfen und auf welche nicht. 

„Mit dieser Aktion setzt Reporter ohne Grenzen ein Zeichen gegen die weltweit die gezielte Zensur von Webseiten und macht blockierte Informationen wieder verfügbar", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.


12.03.15 10:28 | | Weiter lesen >>


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Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (ROG) Porträts von zehn Journalistinnen aus der ganzen Welt, die mit ihrer Arbeit, ihrem Mut und ihrer Fähigkeit, die unterschiedlichsten Schwierigkeiten und Herausforderungen zu meistern, als Vorbilder für die weibliche Seite des Journalismus stehen.

Journalismus, vor allem politischer Journalismus, war lange Zeit eine Domäne der Männer. Heutzutage ergreifen glücklicherweise auch immer mehr Frauen diesen Beruf - mit ihren eigenen Zugängen sind sie eine große Bereicherung für den Journalismus, aber gleichzeitig sind sie oft auch mehr Gefahren ausgesetzt als ihre männlichen Kollegen.

„Kritischer Journalismus ist in vielen Regionen der Welt ein sehr gefährlicher Beruf. Für Frauen ist er aber leider immer noch ein Stück gefährlicher", fasst Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, die Situation von Journalistinnen zusammen.



5.03.15 13:00 | | Weiter lesen >>

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Im ostafrikanischen Staat Ruanda wurde der Direktor des religiösen Radiosenders „Amazing Grace" am 27. Februar von einem Gericht in der Hauptstadt Kigali zu 25 Jahren Haft verurteilt. Der Hauptvorwurf gegen den Radiojournalisten Cassien Ntamuhanga lautet: „Verschwörung gegen die Regierung". Weitere Vorwürfe gegen ihn lauten „Kriminelle Bandenbildung" sowie „Verwicklung in terroristische Handlungen" und „Mordpläne". Ntamuhanga bestreitet seit Prozessbeginn im vergangenen November alle Vorwürfe gegen seine Person. Nach Angaben seines Anwaltes wird er in Berufung gehen.

Reporter ohne Grenzen ist schockiert von diesem Urteil und hofft auf eine erfolgreiche Berufung. Vermutet wird auch ein Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2017.

„Dieses harte Urteil gegen Cassien Ntamuhanga zeigt die autoritäre Führung des Landes unter dem jetzigen Präsidenten Paul Kagame, der offensichtlich im Hinblick auf die nächste Präsidentschaftswahl bereits jede Kritik auszuschalten versucht", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.



3.03.15 11:19 | | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) und die mazedonische Bürgerrechtsorganisation Civil - Center for Freedom verurteilen das massenhafte illegale Abhören von Journalisten in Mazedonien und verlangen umgehende Schritte zur Wiederherstellung von Justiz und Rechtsstaatlichkeit in dem Balkanstaat. Nach Angaben von Oppositionsführer Zoran Zaev hat die Regierung ohne Rechtsgrundlage rund 100 Journalisten abgehört, um ihre Kontrolle über die Medien auszuweiten.

„Das Vorgehen der mazedonischen Regierung stellt einen massiven Angriff auf die Medienfreiheit dar", sagte ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring.

In einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch veröffentlichte Oppositionsführer Zaev Auszüge aus sechs Gesprächsmitschnitten, um zu belegen, wie weit der Einfluss der Regierung auf die Medien reiche. Nach seiner Darstellung waren unter den Abgehörten sowohl die Chefredakteure regierungstreuer Medien als auch kritische Journalisten wie der 2013 ums Leben gekommene Chefredakteur des Magazins Fokus, Nikola Mladenov .


2.03.15 10:25 | Weiter lesen >>

In der bosnischen Teilrepublik Srpska ist am 5. Februar ein neues Gesetz zur öffentlichen Ordnung verabschiedet worden, das die Meinungsfreiheit im Internet erheblich einschränkt indem es digital veröffentlichte Inhalte kriminalisiert, wenn diese „die öffentliche Ordnung stören". Laut Artikel 7 und 8 des Gesetzes können Personen mit bis zu 150 Euro (300 Konvertible Mark, KM) bestraft werden, wenn sie Texte, Symbole, Bilder oder Karikaturen im Internet posten, die als beschämend, verletzend oder aufrührerisch interpretiert werden können.

Persönliche Beleidigung anderer Personen werden zusätzlich zu einer 30- tägigen Gefängnisstrafe mit bis zu 400 Euro (800 KM) bestraft - das entspricht in etwa der Hälfte des durchschnittlichen Monatseinkommens vor Ort.

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die neue Gesetzgebung scharf: „Dieses Gesetz öffnet einer Zensur der Meinungsfreiheit im Internet den Weg", so Rubina Möhring, Präsidentin von ROG Österreich. „Die Verbreitung regierungskritischer Ansichten im Internet kann mit diesem Gesetz stark eingeschränkt werden", befürchtet Möhring.


25.02.15 10:08 | | Weiter lesen >>

Mexiko ist für Journalisten schon lange ein gefährliches Land. 2014 war die Gefahr, als Journalist dort sein Leben zu verlieren, größer als in jedem anderen Land auf dem amerikanischen Kontinent. Für 2015 zeigt sich keine Verbesserung dieser Situation - eher das Gegenteil zeichnet sich ab.

Obgleich Mexiko an keinem bewaffneten Konflikt beteiligt ist, gehört das Land zu den gefährlichsten Orten weltweit für Journalisten. Im vergangenen Jahr wurden drei Journalisten im Zusammenhang mit ihrer Arbeit getötet. Auch eine Bloggerin kam ums Leben.

Vor allem die geheimen Absprachen und koruppte Machenschaften zwischen organisierten Verbrechensbanden und der mexikanischen Regierung behindern Medien wie auch Polizei und Gerichte bei ihrer Arbeit.So wurde der Journalist Octavio Rojas Hernández im Bundesstaat Oaxaca und der Journalist Jorge Torres Palacio im Staat Veracruz getötet, weil sie Verbindungen zwischen Regierungsbeamten und kriminellen Organisationen aufdecken wollten. Auch María del Rosario FuentesRubio, eine Bloggerin aus dem nordöstlichen Bundesstaat Tamaulipas, wurde vermutlich aus diesen Gründen ermordet.


19.02.15 13:03 | | Weiter lesen >>

Die beiden französischen TV-Journalisten Jean-Louis Perez und Pierre Chautard der Medienagentur Premières Lignes sind am gestrigen Mittwoch im Zentrum der Marokkanischen Gesellschaft für Menschenrechte in der marokkanischen Hauptstadt Rabat verhaftet worden. Die beiden arbeiteten gerade an einer Dokumentation über die Situation der Menschenrechte und der Ökonomie in Marokko für den französischen Sender „France 3". Im Zuge der Verhaftung wurde das Filmmaterial der Journalisten konfisziert. Unter dem Vorwurf, ohne Erlaubnis gedreht zu haben, verwiesen die marokkanischen Autoritäten die Journalisten am heutigen Donnerstag des Landes. Das Filmmaterial behielten sie ein.

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert die marokkanischen Behörden auf, das Material zurückzugeben. „Die Einbehaltung der Filme und die Verhaftung der Journalisten ist ganz klar ein Akt der Zensur", so ROG-Österreich Präsidentin Rubina Möhring. 


17.02.15 11:27 | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) veröffentlicht heute die Rangliste der Pressefreiheit 2015. In der Mehrzahl der 180 bewerteten Länder ist die Lage für Journalisten und unabhängige Medien im vergangenen Jahr schlechter geworden. Zu den wichtigsten Gründen zählt die gezielte Unterdrückung oder Manipulation der Medien in Konfliktregionen wie der Ukraine, Syrien, dem Irak und den Palästinensergebieten. Daneben missbrauchen viele Staaten den angeblich nötigen Schutz der nationalen Sicherheit, um Einschränkungen der Pressefreiheit durchzusetzen.
 
Wo die Kontrolle über Informationen ein strategisches Kriegsziel ist wie derzeit im Osten der Ukraine oder in Syrien, werden Journalisten zur Verfügungsmasse der Konfliktparteien. Immer öfter werden auch Journalisten, die über Proteste berichten, zur Zielscheibe der Gewalt von Polizei oder Demonstranten. Daneben unterdrücken in vielen Ländern Terrorgruppen, Milizen oder Verbrecherkartelle unliebsame Informationen mit Einschüchterung und skrupelloser Gewalt. Zur vielerorts verheerenden Lage von Journalisten und Bloggern tragen schließlich auch Zensur und Gewalt im Namen von Religionen bei.

Zur aktuellen Rangliste hier

Detaillierte Analyse nach Regionen und Themen hier 


12.02.15 10:57 | Weiter lesen >>

Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert die jüngste Änderung des Mediengesetzes von Präsident Ilcham Alijew scharf. Unter den neuen, am 3. Februar in Kraft getretenen Bestimmungen kann das Justizministerium eine Schließung von Medien beim Gericht beantragen, wenn das Medium ausländische finanzielle Unterstützung erhält oder innerhalb eines Jahres zwei Mal der Beleidigung oder Verunglimpfung schuldig gesprochen wurde.

„Die Verschärfung der Mediengesetze sind das jüngste Beispiel für die drakonischen Strafmaßnahmen, die das Regime des Ilcham Alijew durchsetzt", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich."Mit dieser Gesetzesänderung sollen die wenigen verbliebenen unabhängigen Nachrichtenmedien noch weiter eingeschüchtert werden", so Möhring weiter.


11.02.15 13:06 | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert wiederholt die Freilassung der seit Dezember letzten Jahres inhaftierten aserbaidschanischen Journalistin Khadija Ismailova. Die für ihre investigativen Arbeiten bekannte Radiojournalistin und ehemalige Direktorin von Radio Adzadlyg, einem nationalen Pendant von Radio Free Europe, beschäftigt sich vor allem mit Korruption auf Regierungsebene. Seit dem 5. Dezember 2014 ist sie wegen „Anstiftung zum Selbstmordversuch" eines Kollegen in Untersuchungshaft (Artikel 125 des Strafgesetzbuches der Republik Aserbaidschan).


Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft Baku vom Dezember 2014 handelt es sich im Fall Ismailova um ein ordentliches strafrechtliches Ermittlungsverfahren, das frei von politischer Einflussnahme sei. Ismailova soll ihren früheren Freund und Journalistenkollegen Tural Mustafayev nach einer gescheiterten Beziehung aus Eifersucht öffentlich beleidigt und dessen berufliche Karriere zerstört haben, woraufhin im Oktober 2014 ein Selbstmordversuch stattgefunden habe.


Für Reporter ohne Grenzen stellt sich dieser Prozess als eindeutig fingiert dar. Letztendlich gehe es hier um Frau Ismailovas Arbeit als unbequeme Aufdeckerin politischer Korruption. „Die falschen Beschuldigungen gegenüber Frau Ismailova sind ein großer Skandal" , so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Die Verhaftung einer der bekanntesten Journalistinnen des unabhängigen und investigativen Journalismus in Aserbaidschan zeigt nur eines: kritische Stimmen sollen in Aserbaidschan zum Schweigen gebracht werden".

Unterzeichnen Sie hier die Petition zur Freilassung von Khadija Ismailova von Reporter ohne Grenzen.



5.02.15 11:04 | Weiter lesen >>

Blog von Rubina Möhring

War und ist die Wiener Abdullahrei nur eine europäische Provinzposse?

Wien - Nun ist zumindest hierzulande die Katze aus dem Sack: Religiöser Dialog und Menschenrechte sind zweierlei Dinge, die nicht im Geringsten etwas miteinander zu tun haben. So sprach's der ÖVP-Obmann im Zusammenhang mit dem Diskurs rund um das in bester Lage am Wiener Ring angesiedelte König Abdullah-Zentrum für religiösen Dialog. Kleine Frage am Rande: Was ist Inhalt religiöser Dialoge? Primär wirtschaftliche Interessen oder primär Humanismus, Menschenrechte inklusive?

Die Welt ist ungerecht. Karnickel wissen eine internationale Lobby hinter sich, die lauthals protestiert, wenn aus deren Sicht der Papst diese Tierchen fälschlich zitiert, um Menschen von unbedachtem, extremen Fortpflanzungstrieb abzuraten. Es geht um das Tier-Recht auf freie Vermehrung. Religiöser Dialog hin oder her, dieses Recht habe auch der Papst zu respektieren, so der Standpunkt der weltweiten Karnickel-Fraktion.



Reporter ohne Grenzen (ROG) betreibt seit Mai 2014 einen ständig wachsenden Nachrichtenblog, um Verstöße gegen die Presse- und Meinungsfreiheit im Zuge  der Ukraine - Krise zu sammeln und auf die bleibend gefährliche Situation für Journalisten vor Ort aufmerksam zu machen.

Erst vor einigen Tagen gab es eine bewaffnete überfallartig gestaltete Durchsuchung der Fernsehstation „ATR" auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim. Bewaffnete und maskierte Mitglieder der Spezialkräfteeinheit OMON, die dem russischen Innenministerium angehört, drangen in die unabhängige TV-Station ATR in der Hauptstadt Simferopol am 26. Januar gewaltsam ein und unterbrachen das Programm für die Zeit einer Durchsuchung. Erst am Abend konnte der Sender, der von Mitgliedern der tatarischen Minderheit betrieben wird, sein Programm wieder aufnehmen.

Um zu verhindern, dass der Übergriff live übertragen wird, kappten die Spezialkräfte den Internetzugang. Alle Mitarbeiter der Fernsehstation mussten den Tag im Gebäude verbringen ohne ihrer Arbeit nachgehen zu können. Nach Angaben des russischen Untersuchungskomitees (ein Äquivalent des FBI) war das Ziel der Aktion die Suche nach Videoaufzeichnungen von Kämpfen zwischen Pro- und Antidemonstranten anlässlich der russischen Annexion der Halbinsel Krim im Februar 2014. Damals kamen zwei Demonstranten ums Leben.

Rund 100 Menschen demonstrierten außerhalb des Sendegebäudes am Nachmittag des 26. Januar um gegen die brutale und einschüchternde Vorgehensweise der Durchsuchung zu protestieren. Reporter ohne Grenzen verurteilt die Aktion des russischen Ministeriums: „ATR ist eines der letzten verblieben unabhängigen Medien auf der Krim" so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Die Repräsentanten der tatarischen Minderheit auf der Krim haben sich von Anfang an gegen eine Annexion von Russland ausgesprochen. Seitdem sind tatarische Medien immer wieder Zielscheibe von brutalen Einschüchterungen geworden", so Möhring weiter.

Weitere Meldungen zur Situation der Presse- und Meinungsfreiheit in der Ukraine finden Sie hier


29.01.15 12:39 |

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Drohungen und Angriffe auf Journalisten bei der Legida-Demonstration in Leipzig am Mittwochabend. Medienberichten zufolge griffen Anhänger der Gruppierung „Leipzig gegen die Islamisierung des Abendlandes" mehrere Reporter tätlich an, die über den Protestzug berichteten.

„Die Bedrohung der Journalisten verstößt gegen das Grundrecht der Pressefreiheit", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich.


23.01.15 10:10 | Weiter lesen >>

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Reporter ohne Grenzen (ROG) ist erleichtert über die Aussetzung der Peitschenhiebe für den inhaftierten saudi-arabischen Blogger Raif Badawi am vergangen Freitag. Gleichzeitig ist ROG besorgt über den Gesundheitszustand Badawis und fordert die saudi-arabische Regierung auf, diese Form der extrem schmerzhaften und menschenrechtsverletzenden Bestrafung abzuschaffen.

Raif Badawi war im November 2014 zu 1000 Peitschenhieben verurteilt worden und sollte am Freitag zum zweiten Mal 50 Hiebe bekommen. Aufgrund einer ärztlichen Begutachtung, der zufolge der 30-jährige Blogger noch von den ersten 50 Peitschenhieben so sehr verletzt sei, dass er die weiten 50 Hiebe möglicherweise nicht überleben würde, setzten die saudischen Autoritäten die Strafe laut Informationen von Reporter ohne Grenzen bis zum nächsten Freitag aus.

„Das Auspeitschen ist eine Strafe, die gegen das internationale Recht verstößt", so Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich. „Badawi wurde bereits bei den ersten 50 Hieben derart verletzt, dass weitere 950 eine Todesstrafe darstellen würden. Wir fordern die saudi-arabische Regierung daher auf, diese Strafe gänzlich auszusetzen. Andernfalls wird Badawi für die Meinungsfreiheit mit dem Leben bezahlen", so Möhring weiter.



19.01.15 11:58 | Weiter lesen >>

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Charlie Hebdo

Im Gedenken an die Opfer des Anschlags auf das Satiremagazin in Paris

 

am Mittwoch, 14. Jänner 2015, 12 Uhr
im Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien
 
mit

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNECSO-Kommission
*  
Dunja Mijatovic, OSCE Representative on Freedom of the Media
*
Laurence Monnot, Presseattaché der Französischen Botschaft in Wien
*
Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich
*
Andreas Koller, Präsident des Presseclub Concordia,
Gerhard Haderer, Karikaturist (angefragt)

Gedenkminute




12.01.15 13:10

Das neue Fotobuch von Reporter ohne Grenzen enthält 100 Bilder des deutschen Modefotografen Peter Lindbergh. Zu Sehen gibt es ein Motiv in verschiedensten Ausführungen - Frauen. Models wie Kate Moss, oder Schauspielerinnen wie Nicole Kidman, Natassja Kinski und Tilda Swinton sind das Spezialgebiet von Lindbergh, der seit über 40 Jahren die Fashion-Welt ablichtet.

Preis: EUR 9,90

zu bestellen per mail bei info@rog.at


17.09.14 12:34 | Fotobücher

einladung_award2013_mail.pngDer Preis macht Menschen sichtbar, die aktiv für demokratische Werte arbeiten und leben. 2013 ist die Auszeichnung Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei gewidmet. Ihr Mut und ihr Engagement in Sachen Demokratie ist beispielhaft - auch für uns.

Einladung (pdf)
 
Programm:

Begrüßungsworte

Rubina Möhring, Präsidentin ROG Österreich

Albert Rohan, Generalsekretär a. D. im  österreichischen Außenministerium, Sprecher der Jury

Laudatio

Eva Nowotny, Präsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission
 
Auszeichnung der Preisträger

 Ehrenschutz: Österreichische UNESCO-Kommission



9.12.13 11:00 - 9.12.13 13:00 | Presseclub Concordia
Im Post-Mubarak-Ägypten verschlechtert sich die Lage von Online-Dissidenten zunehmend. Die Meinungsfreiheit im Internet wird beschnitten. Es droht die Rückkehr in die Ära Mubarak. Unter der Übergangsregierung wurden zwei Blogger festgenommen und einer von ihnen durch das Militärgericht zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Zivilisten dürfen nicht vor Militärgerichte gestellt werden. Der Übergang zu Demokratie und Menschenrechten ist gefährdet.

Petitionsschreiben an den Obersten Rat der Streitkräfte

Ihre Exzellenz Essam Scharaf, Ministerpräsident von Ägypten,

Blogger und Aktivisten haben das Recht, ihre Meinung kundzutun, auch dann, wenn die Übergangsregierung diese Meinung nicht teilt. Dies gehört zu einem demokratischen System, zu dem sich ihr Land bekennt. Die Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer müssen enden und die Zensurmaßnahmen eingestellt werden.

Mit Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad wurden zwei ägyptische Internet-Aktivisten verhaftet. Der Blogger Maikel Nabil Sanad wurde zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe durch ein Militärgericht verurteilt. Der Oberste Rat der Streitkräfte muss der Strafverfolgung von Zivilisten vor Militärgerichten ein Ende setzen, oder Sie gefährden den erfolgreichen Übergang Ägyptens zur Demokratie.

Wir fordern die Militärregierung auf, die Verfolgung von Internet-Dissidenten einzustellen sowie die Blogger Alaa Abdel Fattah und Maikel Nabil Sanad sofort freizulassen.

Wir möchten Sie außerdem daran erinnern, dass das Sammeln und Verbreiten von Informationen ein Recht ist, das im Artikel 19(2) des „Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte", den Ägypten unterzeichnet hat, garantiert wird. Dies beinhaltet „das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten."

Sign the petition here >>
16.11.11 9:09 | Petitionen |

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Reporter ohne Grenzen ist eine regierungsunabhängige Menschenrechtsorganisation mit Beobachterstatus bei Europarat und UNESCO und ist akkreditiert bei den Vereinten Nationen.

<info@rog.at>

Alser Str. 22/8, 1090 Wien
tel. +43/1/581.00.11
fax +43/1/276.79.71

Spendenkonto
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