VERANSTALTUNGEN 2019

 

Journalisten haben immer wieder das Problem, dass ihnen amtliche Stellen für ihre Arbeit wichtige Dokumente nicht herausgeben. Das Forum Informationsfreiheit engagiert sich für ein stärkeres Bürgerrecht auf Zugang zu Informationen staatlicher Stellen ein. Frag den Staat hat ein ähnliches Ziel – sie stellen Anfragen online, um mehr Transparenz im Umgang mit amtlichen Informationen zu erhalten. Für Reporter ohne Grenzen haben die beiden Organisationen einen Workshop abgehalten, wie man am besten solche Auskunftsbegehren stellt.

Anlässlich des Jahrestages der Ermordung des slowakischen Journalisten Ján Kuciak fand in Kooperation mit dem Österreichischen Journalistenclub eine Podiumsdiskussion über die Lage in der Slowakei statt, wo gerade ein neues Pressegesetz geplant wurde. Am Podium diskutierten der slowakische Journalist Tibor Macák, der Sohn des ermordeten Politikers Alexander Dubček, Pavol Dubček sowie Rubina Möhring von Reporter ohne Grenzen Österreich und Fred Turnheim vom Österreichischen Journalistenclub. Am Ende des Abends wurde eine gemeinsame Resolution vorgestellt.

Seit 2001 verleiht Reporter ohne Grenzen Österreich jährlich den Press Freedom Award an Journalistinnen und Journalisten, die sich in ihren Ländern beispielhaft für Pressefreiheit eingesetzt haben und zu sozialpolitischen Themen geschrieben haben.
Dieses Jahr ging der Press an den montenegrinischen Journalisten Jovo Martinović.

Reporter ohne Grenzen ist es ein großes Anliegen, das Bewusstsein für die Wichtigkeit von Pressefreiheit schon von klein auf zu vermitteln. Beim UNESCO-Tag des GRG Franklinstraße 26 in Wien Floridsdorf stellte Reporter ohne Grenzen daher seine Arbeit, genauso wie die Grundpfeiler der Presse- und Informationsfreiheit vor.

Der Brexit steht vor der Tür. Es diskutieren der gebürtige Brite Anthony A. Mills (Korrespondent für France24, Reporter für Associated Press und ehemaliger CNN-Korrespondent in Beirut) und Katharine Sarikakis (forscht als Universitätsprofessorin zu Media Governance an der Universität Wien) an der FHWien der WKW über die Probleme, die es in der Berichterstattung rund um das Brexit-Referendum gab

Anlässlich des 60. Geburtstags der auflagenstärksten österreichischen Boulevardzeitung, der Kronen Zeitung, diskutieren wir darüber, welche Macht Boulevardmedien in Österreich haben, wie sie arbeiten und welche Ziele sie damit verfolgen. Am Podium vertreten sind der Universitätsprofessor und Experte für Mediengeschichte, Fritz Hausjell, die Journalistin Trautl Brandstaller, sowie Georg Eckelsberger von der Rechercheplattform Dossier. Ein Vertreter der Kronen Zeitung ist angefragt. Moderiert wird vom Journalisten und Autoren Erhard Stackl.

>> zur Veranstaltung auf Facebook 

Jedes Jahr präsentiert Reporter ohne Grenzen die Rangliste der Pressefreiheit. Mit einem Fragebogen wird die Situation der Pressefreiheit gemessen und ein Index erstellt. Damit ist die Rangliste der Pressefreiheit eines der besten Instrumente, um Informationsfreiheit sowie Pressefreiheit in einer Region zu erfassen.

Wenn Sie für Ihr Medium berichten wollen und vorab Informationen benötigen, wenden Sie sich bitte unter info@rog.at an Frau Eva Wackenreuther. Wir senden die Unterlagen unter Einhaltung der Sperrfrist am 17. April aus.

Die wichtigsten Ergebnisse werden bei einer Pressekonferenz am 18. April um 10 Uhr im Café Prückel (Stubenring 24, 1010 Wien) von Rubina Möhring (Präsidentin Reporter ohne Grenzen Österreich) und Fritz Hausjell (Medienforscher und stellvertretender Institutsvorstand Publizistik Universität Wien) vorgestellt.

Wahlkämpfe sind immer mehr Ziel gezielter Informationskampagnen, die oftmals auch nicht ohne Falschmeldungen auskommen. Wir sprechen mit Investigativjournalist Florian Skrabal, der in Österreich das Projekt EU Factcheck leitet, das international mit 20 Hochschulen Aussagen rund um die Europawahl überprüft. Er spricht mit dem Grünen Europapolitiker Michel Reimon darüber, wie die EU kommuniziert, welche Schwachstellen es dabei gibt und welche Wissenslücken über die Arbeit der EU immer wieder zu Problemen führen.

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