Reporter ohne Grenzen verurteilt die seit fünf Wochen anhaltende Inhaftierung der Journalistin Aylin Duruoglu auf das Schärfste. Die Herausgeberin der Webseite Gazetevatan.com wurde am 27. April wegen angeblicher Zusammenarbeit mit einer illegalen bewaffneten Organisation verhaftet und befindet sich seitdem im Istanbuler Gefängnis Bakirköy.
"Duruoglu muss ohne Verzögerung ein faires Gerichtsverfahren bekommen", fordert Reporter ohne Grenzen. "Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Gründe, sie weiterhin ihrer Freiheit zu berauben. Ihre Inhaftierung hält ohnehin schon zu lange an und die Gründe dafür bleiben zweifelhaft", so Reporter ohne Grenzen weiter.
Duruoglu wurde der Zusammenarbeit mit der Organisation "Revolutionäres Zentrum" beschuldigt, weil sie eines der Mitglieder, den Publizisten und Journalisten Ohran Yilmazkaya, kennt. Beide studierten gemeinsam an der Istanbul Universität und Duruoglu besuchte seine Buchpräsentationen al Journalistin.
Die Türkei nimmt auf dem Index der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen Rang 103 von 173 Ländern ein.
Zum Originaltext in englischer Sprache >>
"Duruoglu muss ohne Verzögerung ein faires Gerichtsverfahren bekommen", fordert Reporter ohne Grenzen. "Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es keine Gründe, sie weiterhin ihrer Freiheit zu berauben. Ihre Inhaftierung hält ohnehin schon zu lange an und die Gründe dafür bleiben zweifelhaft", so Reporter ohne Grenzen weiter.
Duruoglu wurde der Zusammenarbeit mit der Organisation "Revolutionäres Zentrum" beschuldigt, weil sie eines der Mitglieder, den Publizisten und Journalisten Ohran Yilmazkaya, kennt. Beide studierten gemeinsam an der Istanbul Universität und Duruoglu besuchte seine Buchpräsentationen al Journalistin.
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