Reporter ohne Grenzen (ROG) ist entsetzt über den Mord an dem 74-jährigen Journalisten und Aktivisten Alexander Kodinski in der sibirischen Stadt Tulun. Kodinskis lebloser Körper wurde am Morgen des 7. Juli mit mehreren Stichwunden hinter einer Hecke versteckt leblos aufgefunden. Nach Auskunft der Polizei, die mittlerweile eine Sondereinheit zur Fahndung nach dem Täter aufgestellt hat, wurde Kodinski durch mehrere Stichwunden getötet.
„Die Polizei sollte jedem Hinweis nachgehen, der darauf schließen lässt, dass Kodinski aufgrund seiner Arbeit als Journalist ermordet wurde", so ROG. Aufgrund der investigativen Arbeitsweise und dem Aufdecken von zahlreichen illegalen Praktiken zwischen Politikern und Geschäftsleuten liege ein Zusammenhang zwischen seinem Tod und seiner Arbeit nahe, so ROG.
„Die Polizei sollte jedem Hinweis nachgehen, der darauf schließen lässt, dass Kodinski aufgrund seiner Arbeit als Journalist ermordet wurde", so ROG. Aufgrund der investigativen Arbeitsweise und dem Aufdecken von zahlreichen illegalen Praktiken zwischen Politikern und Geschäftsleuten liege ein Zusammenhang zwischen seinem Tod und seiner Arbeit nahe, so ROG.
Unter Verdacht steht bisher der frühere stellvertretende Bürgermeister Gennadi Zigariow. Er wurde am 9. Juli von der Polizei verhaftet. Zigariow war von seiner politischen Funktion zurückgetreten, als er Geschäftsführers einer lokalen Firma wurde. Er und Kodinski waren Zeitungsberichten zufolge erklärte Feinde.
Valeri Lukin, regionaler Ombudsmann von Irkutsk, erklärte seine Absicht, den Fall genauestens zu untersuchen. Seinen Informationen zufolge sei Kodinski bereits seit 2007 mit einer Kampagne aktiv gegen illegale Machenschaften einiger lokaler Politiker beim Bau eines Einkaufszentrums im Stadtzentrum von Tulun. Lukin ist der Auffassung, Kudinski sei wegen dieser Kampagne, die auch Schreiben an den damaligen Präsidenten Medwedew und an den Gouverneur von Ikutsk, Dmitri Mezentsew, beinhaltete, ermordet worden.
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Valeri Lukin, regionaler Ombudsmann von Irkutsk, erklärte seine Absicht, den Fall genauestens zu untersuchen. Seinen Informationen zufolge sei Kodinski bereits seit 2007 mit einer Kampagne aktiv gegen illegale Machenschaften einiger lokaler Politiker beim Bau eines Einkaufszentrums im Stadtzentrum von Tulun. Lukin ist der Auffassung, Kudinski sei wegen dieser Kampagne, die auch Schreiben an den damaligen Präsidenten Medwedew und an den Gouverneur von Ikutsk, Dmitri Mezentsew, beinhaltete, ermordet worden.
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