Weltweite Solidaritätslesung für den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo

Weltweite Solidaritätslesung für den Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo

 in Wien mit Marlene Streeruwitz 

Im Anschluss daran Gespräch mit
Susanne Weigelin-Schwiedrzik und
Raoul D. Findeisen – Universität Wien/Sinologie
Helmuth A. Niederle – Österr. P.E.N.-Club
Rubina Möhring – Reporter ohne Grenzen

20. März, 19 Uhr, Raum D / quartier21, MuseumsQuartier

„Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt” – unter diesem Vorwurf wurde der chinesische Bürgerrechtler und Schriftsteller Liu Xiaobo 2009 zu 11 Jahren Haft verurteilt.

zum Programm


Für seine Freilassung finden am 20. März 2011 weltweit öffentliche
Lesungen statt. Der Aufruf wurde bisher von mehr als 700 AutorInnen
unterstützt, unter ihnen die Nobelpreisträgerinnen Elfriede Jelinek,
Herta Müller, auch Salman Rushdie.

Mit aktuellem Stand wird in 73 Städten in 30 Ländern auf allen
Kontinenten gleichzeitig gelesen: und zwar aus Lius Manifest, der Charta
08 – eines Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einfordernden
Dokuments. Zudem wird sein Gedicht „Warte mit dem Staub auf mich”
rezitiert, das der Poet Liu während einer früheren Gefängnisstrafe an
seine Frau schrieb.

Auf Initiative einiger Sinologen wurde die Lesung in Wien sehr
kurzfristig organisiert und wird prominent besetzt sein. Die
österreichische Schriftstellerin Marlene Streeruwitz war sofort bereit
sich für den inhaftierten Kollegen einzusetzen. Mitglieder der Spitze
der Wiener Sinologie, der Autorenvereinigung P.E.N. sowie der Reporter
ohne Grenzen werden an der Diskussion teilnehmen.

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