Syrien: wieder zwei Journalisten getötet

Syrien: wieder zwei Journalisten getötet

image_3-10-5e6ba.png                                                          Khaled al-Bakir     
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In den syrischen Städten Homs und Al Qassir wurden in den vergangen neun Tagen wieder zwei Journalisten von Streitkräften der Regierung erschossen.

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die Anschläge der syrischen Regierung auf Journalisten und Zivilbevölkerung und fordert die Internationale Gemeinschaft auf, sich stärker für den Waffenstillstand einzusetzen. “Die Internationale Gemeinschaft solle alles tun, um den vom früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan entworfenen Plan eines Waffenstillstandes durchzusetzen”, so ROG.

                                                                                                       Ahmed Hamada


Der 26-jährige Kameramann Ahmed Hamada wurde am 16. Juni Opfer eines Heckenschützen, während er versuchte, seinem verletzten Freund Abd Al-Hadi Al Koumali zu helfen, der Opfer eines größeren Beschusses im Stadtteil Bab Amr in der Stadt Homs geworden war.

Hamada war mit seiner Kamera viel in den Straßen vom Homs unterwegs gewesen. Er dokumentierte etliche Angriffe der Armee auf die Bevölkerung,insbesondere die Zerstörung der Altstadt und dem Bezirk Khaldiyeh.

Auch der 30- jährige Journalist Khaled Al-Bakir fiel einem Granatenangriff der Regierung zum Opfer, während er den Beschuss der Stadt Al-Kassir (etwa zehn Kilometer südlich von Homs gelegen) filmte. Al-Bakir war auch unter dem Namen Abu Sliman bekannt. Er filmte regelmäßig Bombardierungen und Angriffe der Armee auf die Zivilbevölkerung, sowie die Freitagsdemonstrationen in der Stadt Homs.

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