Indonesischer Kameramann stirbt bei Machetenangriff

Indonesischer Kameramann stirbt bei Machetenangriff

Reporter ohne Grenzen (ROG) ist zutiefst bestürzt über den Tod von Ridwan Salamun. Der Kameramann von SUN TV ist am 21. August in der östlichen indonesischen Provinz Maluku im Ort Tual tödlich verletzt worden.
 
Er berichtete über eine Auseinandersetzung der zwei rivalisierenden Dörfer Banda Eli und Mangun. Die Bewohner des einen Dorfes tolerierten die Anwesenheit des Journalisten bei dem Konflikt nicht und griffen ihn mit Macheten an. Salamun erlag auf dem Weg ins Krankenhaus seinen schweren Verletzungen an Hals und Rücken, wie der Programmchef von SUN TV bestätigte.

„Eine gründliche Untersuchung des Vorfalls ist dringend notwendig, damit die Täter so schnell wie möglich gefasst werden können”, fordert ROG. „Die Aufklärung des Falles kann aus unserer Sicht nur mit unabhängigen Ermittlern sicher gestellt sein. Nach Augenzeugenberichten haben örtliche Polizisten Salamun während des Angriffs weder geholfen, noch die Täter verhaftet.”

Auf der aktuellen ROG-Rangliste der Pressefreiheit steht Indonesien auf Platz 100 von insgesamt 175 Rängen.

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