Auch Internationale Medien der Gewalt von Mubaraks Unterstützern ausgesetzt

Auch Internationale Medien der Gewalt von Mubaraks Unterstützern ausgesetzt

Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die gestrigen Attacken auf Journalisten ausländischer Medien in Ägypten. Mitarbeiter unter anderem von „BBC”, „CNN”, „Al-Arabiya” und „ABC News” waren gewalttätigen Übergriffen von Zivilpolizisten ausgesetzt, die sich unter die Demonstranten gemischt hatten. Die Übergriffe fanden während der Unruhen auf dem Tahrir Platz im Zentrum Kairos statt, wo Demonstranten gestern wiederholt den Rücktritt des Präsidenten forderten.

“Das gewalttätige Vorgehen gegen Medienmitarbeiter ist besonders schockierend”, so ROG-Generalsekretär Jean-François Julliard. Nach Informationen von Reporter ohne Grenzen sind die Übergriffe auf ausländische Medien auch als Racheakt für die Berichterstattung über die Demonstrationen gegen die Weiterherrschaft Mubaraks zu sehen.Die Medien sollten mit Gewalt eingeschüchtert werden, so ROG.


“Wir möchten alle Parteien daran erinnern, dass Journalisten als externe Beobachter agieren”, so ROG. “Unter keinen Umständen sollten sie mit der einen oder anderen Seite des Konfliktes identifiziert werden.” Die ägyptische Regierung solle mit sofortiger Wirkung Sicherheit für die Menschen, und damit auch für die Medienmitarbeiter gewährleisten.

Nach den gestrigen Kämpfen zwischen Demonstranten und Regierung gibt es bisher noch keine Details zu den Übergriffen auf die Medien. Mehrere Journalisten beschrieben, wie ihnen die Kamera entrissen wurden oder sie mit Steinen attackiert wurden.

Nach Informationen von Reporter ohne Grenzen sind unter anderem die Journalisten Anderson Cooper von “CNN”, Jerome Boehm von “BBC” und Lara Setrakian von “Bloomberg” betroffen.

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