Bereits 21 ermordete Journalisten in Lateinamerika

Bereits 21 ermordete Journalisten in Lateinamerika

Allein in Lateinamerika sind in diesem Jahr bereits 21 Journalisten ermordet worden,
14 davon in Mexiko und Guatemala. Gewalt und Korruption steigen, die Täter werden nicht oder nicht ausreichend verfolgt und bestraft, die Bevölkerung ist schutzlos.
Wer recherchiert und darüber berichtet, ist in Lebensgefahr.

Die Morde laufen oft nach ähnlichem Muster ab:
Die Opfer sind Radiomoderatoren oder lokale Korrespondenten außerhalb der großen Städte. Sie hatten über Verbrechen, Korruption und heiklen Sozialthemen berichtet. Die meisten wurden in der Nähe ihrer Redaktion oder ihrer Wohnung erschossen. Manche waren zuvor gewarnt worden.

Wenn die Polizei diese Morde untersucht, bleiben die Ermittlungen rasch stecken und werden von korrupten Behörden behindert. Die Straflosigkeit ist mehr denn je das Zentrum eines bösen Gewaltkreislaufs gegen Journalistinnen und Journalisten.
Rubina Möhring, Präsidentin von Reporter ohne Grenzen Österreich, fordert einen besseren Schutz für Journalistinnen und Journalisten auch durch internationale Organisationen.

Weitere Infos in Englisch.

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