Reporter ohne Grenzen (ROG) verurteilt die jüngsten Maßnahmen der iranischen
Regierung, die Kommunikation im Internet zu beschränken. Zum 31. Jahrestag
der Gründung der Islamischen Republik am 11. Februar mussten iranische
Internetnutzer vielerorts eine massive Drosselung der Geschwindigkeit des
Internets hinnehmen.
In den größeren iranischen Städten wie Teheran, Maschhad, Isafah, Ahvaz und
Schiraz ist die Internet-Bandbreite seit einigen Tagen stark eingeschränkt
oder der Zugang zum World Wide Web sogar komplett gestört. Eine Reihe von
Mobilfunkunternehmen haben den Versand von Textnachrichten seit dem Abend
des 6. Februars blockiert.
Regierung, die Kommunikation im Internet zu beschränken. Zum 31. Jahrestag
der Gründung der Islamischen Republik am 11. Februar mussten iranische
Internetnutzer vielerorts eine massive Drosselung der Geschwindigkeit des
Internets hinnehmen.
In den größeren iranischen Städten wie Teheran, Maschhad, Isafah, Ahvaz und
Schiraz ist die Internet-Bandbreite seit einigen Tagen stark eingeschränkt
oder der Zugang zum World Wide Web sogar komplett gestört. Eine Reihe von
Mobilfunkunternehmen haben den Versand von Textnachrichten seit dem Abend
des 6. Februars blockiert.
"Mit diesen Maßnahmen will die Regierung Kritiker daran hindern, sich zu
organisieren und die Verbreitung von kritischen Berichten und Bildern
innerhalb des Landes oder im Ausland unterbinden", so ROG.
Zudem haben die Behörden am 10. Februar angekündigt, "Gmail", den
E-Mail-Dienst des US-amerikanischen Internetkonzerns "Google", durch einen
dem Staat nahe stehenden Anbieter ersetzen zu wollen. "Google" hat
unterdessen bestätigt, dass im Iran zur Zeit wenig Nachrichten über "Gmail"
versendet werden. Iranische Internetuser hätten Schwierigkeiten beim Zugriff
auf ihre Konten.
"Die Blockade von ‚Gmail' setzte neue Maßstäbe in der Kontrolle des
iranischen Internets. Wir bezweifeln den Erfolg eines eigenen nationalen
E-Mail-Dienstes, sollte dieser geschaffen werden. Niemand im Iran lässt sich
von dem wahren Anliegen der Regierung täuschen: dem Ausbau der
Online-Überwachung", kritisiert ROG.
Zum Originaltext in englischer Sprache >>
organisieren und die Verbreitung von kritischen Berichten und Bildern
innerhalb des Landes oder im Ausland unterbinden", so ROG.
Zudem haben die Behörden am 10. Februar angekündigt, "Gmail", den
E-Mail-Dienst des US-amerikanischen Internetkonzerns "Google", durch einen
dem Staat nahe stehenden Anbieter ersetzen zu wollen. "Google" hat
unterdessen bestätigt, dass im Iran zur Zeit wenig Nachrichten über "Gmail"
versendet werden. Iranische Internetuser hätten Schwierigkeiten beim Zugriff
auf ihre Konten.
"Die Blockade von ‚Gmail' setzte neue Maßstäbe in der Kontrolle des
iranischen Internets. Wir bezweifeln den Erfolg eines eigenen nationalen
E-Mail-Dienstes, sollte dieser geschaffen werden. Niemand im Iran lässt sich
von dem wahren Anliegen der Regierung täuschen: dem Ausbau der
Online-Überwachung", kritisiert ROG.
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