Der iranische Blogger und Journalist Hossein Derachschan wurde gestern, Dienstag, zu 19,5 Jahren verurteilt sowie zu einem fünfjährigen Verbot, sich politisch oder journalistisch zu betätigen. Außerdem muss er eine Geldstrafe von umgerechnet 30.000 Euro begleichen.
Reporter ohne Grenzen (ROG) ist empört über die außergewöhnlich lange Haftstrafe: "Ein so langer Gefängnisaufenthalt ist im Iran noch nie einem Blogger verhängt worden. Das Ausmaß der Strafe macht deutlich, dass hier ein Abschreckungsbeispiel demonstriert werden soll", so ROG. Derachschan sei ein Opfer politischer Rivalitäten innerhalb der Regierung geworden. "Wir fordern Präsident Ahmadinedschad auf, persönlich für eine sofortige Freilassung zu intervenieren", so ROG weiter.
Reporter ohne Grenzen (ROG) ist empört über die außergewöhnlich lange Haftstrafe: "Ein so langer Gefängnisaufenthalt ist im Iran noch nie einem Blogger verhängt worden. Das Ausmaß der Strafe macht deutlich, dass hier ein Abschreckungsbeispiel demonstriert werden soll", so ROG. Derachschan sei ein Opfer politischer Rivalitäten innerhalb der Regierung geworden. "Wir fordern Präsident Ahmadinedschad auf, persönlich für eine sofortige Freilassung zu intervenieren", so ROG weiter.
Hossein Derachschan wurde am 1. November 2008 von der Revolutionsgarde verhaftet und ist seitdem im Gefängnis. In einem Verfahren ohne gültigen Prozess wurde er in Abwesenheit verurteilt.
Der Journalist und Blogger war eigentlich ein Verteidiger der islamischen Revolution und unterstützte die Politk Ahmadinedschads. Er kehrte aus dem Exil in Kanada zurück in den Iran, nachdem ihm von regierungsnahen Personen versichert wurde, ihm werde nichts geschehen.
Reporter ohne Grenzen fordert die sowohl die kanadische Regierung als auch die internationale Gemeinschaft auf, sich vehement für die Aufhebung des Urteils einzusetzen.
Unterzeichnen auch Sie die Petition zur Freilassung von Hossein Derachschan
Zum Originaltext in englischer Sprache >>
Der Journalist und Blogger war eigentlich ein Verteidiger der islamischen Revolution und unterstützte die Politk Ahmadinedschads. Er kehrte aus dem Exil in Kanada zurück in den Iran, nachdem ihm von regierungsnahen Personen versichert wurde, ihm werde nichts geschehen.
Reporter ohne Grenzen fordert die sowohl die kanadische Regierung als auch die internationale Gemeinschaft auf, sich vehement für die Aufhebung des Urteils einzusetzen.
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