Indischer Journalist in Chhattisgarh erschossen

Umesch Rajput, 32-jähriger Journalist der Tageszeitung „Nai Duniya", wurde beim Verlassen seines Hauses in Raipur, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Chhattisgarh von zwei unbekannten maskierten Männern erschossen. Die Schüsse wurden von einem Motorrad aus abgefeuert.

Reporter ohne Grenzen (ROG ) ist erschüttert über das bereits am 23.Januar verübte Attentat auf den indischen Journalisten. Rajput verstarb bereits auf dem Weg ins Krankenhaus an seinen Verletzungen.



Am Tatort fand sich der Schriftzug „Wenn du nicht aufhörst, Nachrichten zu veröffentlichen, wirst du sterben".

Reporter ohne Grenzen hatte bereits in der Vergangenheit vor der gefährlichen Situation von indischen Lokalreportern gewarnt. Die Regierung müsse insbesondere die regionalen Journalisten vor terroristischen Anschlägen oder Rachefeldzügen schützen. Während Medienmitarbeiter in den großen Städten wie Neu Delhi oder Mumbai relativ sicher lebten, seien jene in den ländlichen Regionen oftmals großer Gefahr ausgesetzt, so ROG.

Nach Meinung lokaler Journalisten stand das tödliche Attentat in jedem Fall in Verbindung zum Beruf des getöteten Journalisten. ROG fordert eine lückenlose Aufklärung des Mordes und mehr Schutz für die Arbeit der regionalen Journalisten.

Zum Originaltext in englischer Sprache >>
2.02.11 12:31 |

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