Honduras: Radiokorrespondent erschossen

Reporter ohne Grenzen ist schockiert vom Mord an  Rafael Munguía, einem Radiokorrespondenten der nationalen Radiostation Radio Cadena Voces (RCV). Er wurde am Dienstag  von unbekannten Tätern in der Provinzstadt San Pedro Sula. erschossen.

Der Journalist befand sich auf dem Heimweg von seiner Arbeit, als die Täter ihn aus einem Fahrzeug heraus töteten. Es wird vermutet, dass der Mord im Zusammenhang mit seinem kurz vor der Tat ausgestrahlten Bericht über Gewaltverbrechen in San Pedro Sula, der zweitgrößten Stadt des Landes, steht. Möglicherweise handelten die Mörder aber auch mit dem Ziel eines Raubüberfalls.

"Wir sind schockiert und hoffen, dass es eine genaue Untersuchung des Tathergangs und der Motive geben wird", so Reporter ohne Grenzen.



Munguía war nicht der erste Journalist des nationalen, sich jedoch in Privatbesitz befindenden Radiostation RCV. Im Oktober 2007 starb der Kommentator und Komiker Carlos Salgado. Er wurde beim verlassen der Radiostation in der Hauptstadt Tegucigalpa, erschossen. Zwei Wochen später verließ der Geschäftsführer von RCV, Dagoberto Rodríguez, das Land, nachdem er von der Polizei von Mordabsichten auf seine Person erfuhr.

RCV ist bekannt für seine kritische Berichterstattung gegenüber dem Präsidenten Manuel Zelaya.

Zum Originaltext in englischer Sprache >>
2.04.09 11:47 |

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