
100 Naturfotos für die Pressefreiheit: neues Fotoalbum von Reporter ohne Grenzen
"Journalisten, die über Umweltverschmutzung schreiben, brauchen unseren Schutz", so Reporter ohne Grenzen anlässlich der Veröffentlichung des neuen Fotoalbums am 17.September. Das Album mit 100 Naturfotos entstand in Zusammenarbeit mit der Agentur "Minden Pictures", die Verhaltensforscherin Jane Goodall und der französische Ökologe Nicolas Hulot schrieben das Vorwort.
An der Frontlinie eines neuen Krieges befänden sich Journalisten, die sich auf das Themen Umweltverschmutzung konzentrierten, so Reporter ohne Grenzen. Mit ihrer Arbeit stellen sie sich gegen die Interessen vieler Konzerne, organisierter Verbrecherbanden und Regierungen, die von umweltschädigenden Praktiken profitieren. Als unbeliebte Zeugen werden sie bedroht und setzen sie sich großer Gefahr aus.
Seit 1992 veröffentlicht Reporter ohne Grenzen jährlich drei Fotoalben, mit dem Erlös werden Aktivitäten zum Schutz der Pressefreiheit weltweit finanziert.
Gleichzeitig mit Erscheinen des neuen Fotoalbums veröffentlicht Reporter ohne Grenzen den Bericht "Gefahren für Journalisten, die Umweltthemen an die Öffentlichkeit bringen". Der Bericht konzentriert sich vor allem auf die Ignoranz und Kontraproduktivität vieler Regierungen, wenn es um den Schutz dieser Journalisten geht. Anhand von 13 Einzelfällen wird das Risiko aufgezeigt, das Journalisten eingehen, wenn sie sich mit dem Thema Umweltschutz zu intensiv beschäftigen.
Den vollständigen Bericht können Sie
hier lesen (englisch).
Das Fotoalbum "100 Naturfotos für die Pressefreiheit können Sie
hier bestellen.