Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über die Ermordung des chinesischen Journalisten Li Xiang. Der Mitarbeiter des Fernsehsenders „Luoyang Television" wurde am 19. September in der Stadt Luoyang in der Provinz Henan im Osten des Landes niedergestochen. Der 30-Jährige hatte unter anderem über einen Lebensmittelskandal recherchiert, bei dem Speiseöl illegal aus so genanntem Gossenöl - bei Restaurants eingesammelten Alt-Speiseöl - hergestellt wurde.
ROG fordert gründliche Ermittlungen in dem Mordfall: „Wir hoffen, dass die Behörden ernsthaft die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass Li im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Journalist getötet wurde", so ROG.
ROG fordert gründliche Ermittlungen in dem Mordfall: „Wir hoffen, dass die Behörden ernsthaft die Möglichkeit in Erwägung ziehen, dass Li im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Journalist getötet wurde", so ROG.
Der Fernsehreporter und Blogger wurde nachts auf dem Heimweg mit zehn Messerstichen ermordet. Die Polizei geht in ihrer ersten Einschätzung von Raubmord aus, da Lis Laptop seit der Tat verschwunden ist.
Von Seiten des Senders „Luoyang Television" wurde der Mord bisher nicht kommentiert. Einige Blogger vermuten dahingegen einen Zusammenhang zwischen Lis Tod sowie dessen journalistischer Tätigkeit und seinen Recherchen zum Speiseöl-Skandal. Li hatte zuletzt die polizeilichen Ermittlungen zu dem Verkauf des illegal wiederverwerteten Kochöls verfolgt und darüber in seinem Blog berichtet.
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Von Seiten des Senders „Luoyang Television" wurde der Mord bisher nicht kommentiert. Einige Blogger vermuten dahingegen einen Zusammenhang zwischen Lis Tod sowie dessen journalistischer Tätigkeit und seinen Recherchen zum Speiseöl-Skandal. Li hatte zuletzt die polizeilichen Ermittlungen zu dem Verkauf des illegal wiederverwerteten Kochöls verfolgt und darüber in seinem Blog berichtet.
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