Reporter ohne Grenzen (ROG) ist bestürzt über den Tod des russischen Journalisten Malik Achmedilow. Der Mitarbeiter der Wochenzeitung Chakikat wurde am Dienstag in der russischen Kaukasusrepublik Dagestan erschossen aufgefunden.
Am selben Tag wurden die Leichen der russischen Menschenrechtsaktivistin Sarema Sadulajewa und ihres Ehemannes Alek Djabrailow in der Nähe der tschetschenischen Hauptstadt Grosny entdeckt.
"Angesichts der eskalierenden Situation im Nordkaukasus muss die internationale Staatengemeinschaft, vor allem die Europäische Union, den Aufbau einer Zivilgesellschaft stärker unterstützen. Menschenrechtsaktivisten und Journalisten werden von den regionalen Behörden im Stich gelassen und müssen ein Klima der Straflosigkeit hinnehmen: Gewalttaten gegen sie bleiben ungesühnt", kritisiert Reporter ohne Grenzen.
"Damit werden Aktivisten und Journalisten, die unersetzliche Informationsquellen für die Lebensrealität im Kaukasus sind, zu potentiellen Zielen zukünftiger Gewalt", so ROG.
Eines der wenigen unabhängigen Medien, die über die wachsende Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im russischen Kaukasus berichten, ist das inguschetische Internet-Nachrichtenportal Ingushetia.org. Deren Mitbegründer Magomed Jewlojew wurde nach seiner Festnahme durch Sicherheitskräfte des Innenministeriums am 31. August 2008 erschossen.
Die Chefredakteurin des Portals, Rosa Malsagowa, hat vergangene Woche ihre Arbeit niedergelegt. Wiederholte Todesdrohungen gegen die Journalistin und deren Familie von einer militanten Gruppe, die sich selbst "Mujahedin" nennt, zwangen Malsagowa zu diesem Schritt.
Zum Originaltext in englischer Sprache >>
Am selben Tag wurden die Leichen der russischen Menschenrechtsaktivistin Sarema Sadulajewa und ihres Ehemannes Alek Djabrailow in der Nähe der tschetschenischen Hauptstadt Grosny entdeckt.
"Angesichts der eskalierenden Situation im Nordkaukasus muss die internationale Staatengemeinschaft, vor allem die Europäische Union, den Aufbau einer Zivilgesellschaft stärker unterstützen. Menschenrechtsaktivisten und Journalisten werden von den regionalen Behörden im Stich gelassen und müssen ein Klima der Straflosigkeit hinnehmen: Gewalttaten gegen sie bleiben ungesühnt", kritisiert Reporter ohne Grenzen.
"Damit werden Aktivisten und Journalisten, die unersetzliche Informationsquellen für die Lebensrealität im Kaukasus sind, zu potentiellen Zielen zukünftiger Gewalt", so ROG.
Eines der wenigen unabhängigen Medien, die über die wachsende Gewalt und Menschenrechtsverletzungen im russischen Kaukasus berichten, ist das inguschetische Internet-Nachrichtenportal Ingushetia.org. Deren Mitbegründer Magomed Jewlojew wurde nach seiner Festnahme durch Sicherheitskräfte des Innenministeriums am 31. August 2008 erschossen.
Die Chefredakteurin des Portals, Rosa Malsagowa, hat vergangene Woche ihre Arbeit niedergelegt. Wiederholte Todesdrohungen gegen die Journalistin und deren Familie von einer militanten Gruppe, die sich selbst "Mujahedin" nennt, zwangen Malsagowa zu diesem Schritt.
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