Weltrangliste
Reporter ohne Grenzen International erstellt jährlich ein weltweites Ranking der Pressefreiheit.
Download Ranking der Pressefreiheit 2009
Die Weltrangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen misst den weltweiten Zustand der Press- und Medienfreiheit. Er gibt den Grad der Freiheit wieder, den Journalisten und Nachrichtenagenturen in den einzelnen Ländern genießen, wie auch die Bemühungen des jeweiligen Staates, diese Freiheit selbst zu respektieren und ihren Respekt sicherzustellen.
Jedem Land sind ein Platz in der Rangordnung und eine Punkteanzahl zugeordnet, die beide gemeinsam die Situation der Pressefreiheit in diesem Land zusammenfassen. Einem Land kann daher jährlich ein neuer Rang zugeordnet werden, selbst wenn die Punkteanzahl unverändert bleibt, und umgekehrt.
Die Weltrangliste berücksichtigt ausschließlich Ereignisse zwischen September des vorigen und September des gegenwärtigen Jahres. Er bezieht nur Verletzungen der Pressefreiheit mit ein, nicht aber Menschenrechtsverletzungen im Allgemeinen.
Zur Datenerhebung hat Reporter ohne Grenzen einen Fragebogen mit 50 Kriterien zusammengestellt, aufgrund derer die Lage der Pressefreiheit bewertet wird. Die darin enthaltenen Fragen beziehen sich auf alle Arten von Verletzungen der Medienfreiheit mit direkten Auswirkungen auf Journalisten (wie etwa Morde, Verhaftungen, körperliche Angriffe und Drohungen) und auf Medien (z.B. Zensur, Beschlagnahmung von Zeitungsausgaben, Durchsuchungen und Schikanen). Der Index erfasst auch, inwieweit Personen, die für Verletzungen der Pressefreiheit verantwortlich sind, ungestraft davonkommen. Er berücksichtigt die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen Medien arbeiten (so etwa medienrechtliche Strafen, Staatsmonopole in bestimmten Bereichen oder die Existenz von Regulierungseinrichtungen) und das Verhalten der Behörden gegenüber den staatlichen Agenturen und der Auslandspresse. Er bezieht weiters die wichtigsten Hindernisse für den freien Informationsfluss im Internet mit ein. Berücksichtigt werden nicht nur Verletzungen der Medienfreiheit, die vom Staat ausgehen, sondern auch Bedrohungen der Pressefreiheit, die bewaffneten Milizen, Untergrundorganisationen oder Interessensgruppen zuzurechnen sind.
Der Fragebogen, der der Weltrangliste zugrunde liegt, wurde an die Partnerorganisationen von Reporter ohne Grenzen (das sind vierzehn Vereinigungen in fünf Kontinenten, die die Meinungsfreiheit verteidigen), an die weltweit 130 Korrespondenten der Organisation sowie an Journalisten, Wissenschafter, Juristen und Menschenrechtsaktivisten gesendet. Die retournierten Fragebögen wurden mittels einer Skala ausgewertet, die die jedem Land eine bestimmte Punkteanzahl zuweist. Das Institut für Statistik der Universität Paris stellte für die genaue und valide Bearbeitung der Daten seine Expertise zur Verfügung.
Bei den Ländern, die in der Weltrangliste enthalten sind, handelt es sich um jene Staaten, zu denen Reporter ohne Grenzen ausgefüllt Fragebögen von einer Reihe verschiedener unabhängiger Quellen erhalten hat. Andere Staaten wurden nicht mit aufgenommen, weil keine glaubwürdigen Daten vorlagen. Erhielten zwei oder mehrere Länder denselben Rang zugewiesen, wurden sie in alphabetischer Reihenfolge in die Liste aufgenommen.
Die Weltrangliste sollte keinesfalls als Indikator für die Qualität der Presse in den betroffenen Ländern missverstanden werden.
Download Ranking der Pressefreiheit 2008
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Download Ranking der Pressefreiheit 2006
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Die Weltrangliste der Pressefreiheit von Reporter ohne Grenzen misst den weltweiten Zustand der Press- und Medienfreiheit. Er gibt den Grad der Freiheit wieder, den Journalisten und Nachrichtenagenturen in den einzelnen Ländern genießen, wie auch die Bemühungen des jeweiligen Staates, diese Freiheit selbst zu respektieren und ihren Respekt sicherzustellen.
Jedem Land sind ein Platz in der Rangordnung und eine Punkteanzahl zugeordnet, die beide gemeinsam die Situation der Pressefreiheit in diesem Land zusammenfassen. Einem Land kann daher jährlich ein neuer Rang zugeordnet werden, selbst wenn die Punkteanzahl unverändert bleibt, und umgekehrt.
Die Weltrangliste berücksichtigt ausschließlich Ereignisse zwischen September des vorigen und September des gegenwärtigen Jahres. Er bezieht nur Verletzungen der Pressefreiheit mit ein, nicht aber Menschenrechtsverletzungen im Allgemeinen.
Zur Datenerhebung hat Reporter ohne Grenzen einen Fragebogen mit 50 Kriterien zusammengestellt, aufgrund derer die Lage der Pressefreiheit bewertet wird. Die darin enthaltenen Fragen beziehen sich auf alle Arten von Verletzungen der Medienfreiheit mit direkten Auswirkungen auf Journalisten (wie etwa Morde, Verhaftungen, körperliche Angriffe und Drohungen) und auf Medien (z.B. Zensur, Beschlagnahmung von Zeitungsausgaben, Durchsuchungen und Schikanen). Der Index erfasst auch, inwieweit Personen, die für Verletzungen der Pressefreiheit verantwortlich sind, ungestraft davonkommen. Er berücksichtigt die rechtlichen Rahmenbedingungen, unter denen Medien arbeiten (so etwa medienrechtliche Strafen, Staatsmonopole in bestimmten Bereichen oder die Existenz von Regulierungseinrichtungen) und das Verhalten der Behörden gegenüber den staatlichen Agenturen und der Auslandspresse. Er bezieht weiters die wichtigsten Hindernisse für den freien Informationsfluss im Internet mit ein. Berücksichtigt werden nicht nur Verletzungen der Medienfreiheit, die vom Staat ausgehen, sondern auch Bedrohungen der Pressefreiheit, die bewaffneten Milizen, Untergrundorganisationen oder Interessensgruppen zuzurechnen sind.
Der Fragebogen, der der Weltrangliste zugrunde liegt, wurde an die Partnerorganisationen von Reporter ohne Grenzen (das sind vierzehn Vereinigungen in fünf Kontinenten, die die Meinungsfreiheit verteidigen), an die weltweit 130 Korrespondenten der Organisation sowie an Journalisten, Wissenschafter, Juristen und Menschenrechtsaktivisten gesendet. Die retournierten Fragebögen wurden mittels einer Skala ausgewertet, die die jedem Land eine bestimmte Punkteanzahl zuweist. Das Institut für Statistik der Universität Paris stellte für die genaue und valide Bearbeitung der Daten seine Expertise zur Verfügung.
Bei den Ländern, die in der Weltrangliste enthalten sind, handelt es sich um jene Staaten, zu denen Reporter ohne Grenzen ausgefüllt Fragebögen von einer Reihe verschiedener unabhängiger Quellen erhalten hat. Andere Staaten wurden nicht mit aufgenommen, weil keine glaubwürdigen Daten vorlagen. Erhielten zwei oder mehrere Länder denselben Rang zugewiesen, wurden sie in alphabetischer Reihenfolge in die Liste aufgenommen.
Die Weltrangliste sollte keinesfalls als Indikator für die Qualität der Presse in den betroffenen Ländern missverstanden werden.
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