Acht Jahre Haft für iranisch-amerikanische Journalistin

Nach nur einer Anhörung vor dem Teheraner Revolutionsgericht sieht sich die iranisch-amerikanische Journalistin Roxana Saberi mit acht Jahren Gefängnis konfrontiert. Vorgeworfen wird ihr unter anderem, Spionage für die USA betrieben zu haben.

Reporter ohne Grenzen sieht das Urteil als "Warnung an alle ausländischen Journalisten im Iran, vor allem für die Zeit vor der Präsidentschaftswahl am 12.Juni."

Die 31-jährige, in den USA geborene und dort aufgewachsene Journalistin mit iranischem Vater befand sich seit Januar in Haft und wurde am Freitag in einem geschlossenen Gerichtsverfahren ohne Beisein ihres Anwalts verurteilt.

Saberi zog vor sechs Jahren in den Iran, wo sie für US-amerikanische Medien sowie für die BBC tätig war. Nach Angaben ihres Vaters hörten ihre journalistischen Tätigkeiten allerdings bereits 2006 auf.

Lesen Sie hier Details zum Fall Saberi



Zum Originaltext in englischer Sprache >>
20.04.09 10:24 | |

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